Deutscher Abrechner macht Kreditkarten für Handel erschwinglich

Lemler: Damit gibt es noch vor der Euro-Bargeldeinführung eine günstige Alternative

Wien (PWK480) - Der Handel hat nun auch günstige Konditionen für Kreditkarten erreicht: Der deutsche Abrechner B+S Card Service bietet Sätze von 2,35 bis 2,8 Prozent und liegt damit um fast 1 Prozent unter den bisher in Österreich verrechneten Gebühren. Relativ geringe Umsätze mit den Karten Mastercard und Visa reichen, um schon deutlich unter 2,8 Prozent zu kommen.

Erich Lemler, Obmann der Sektion Handel der Wirtschaftskammer Österreich, zeigt sich zufrieden: "Der Handel hat lange auf akzeptable Gebühren und einen echten Wettbewerb in Österreich gewartet. Mir war wichtig, dass den Handelsunternehmen noch vor der Euro-Bargeldeinführung eine günstige Alternative geboten wird."

Die Terminals für die Abrechnung von Kreditkarten durch B+S liefert die Tochter der Deutschen Bank, Easycash. Easycash kann über diese Terminals auch Bankomatkarten abrechnen und verlangt dafür ein (Disagio-)Gebühr von 2,49 Schilling pro Transaktion.

Trotz des Erfolgs gibt sich Lemler kämpferisch: "Die Kosten für Kreditkarten übersteigen hierzulande vielfach den Gewinn des Händlers und sind daher immer noch zu hoch. Grund dafür sind die hohen Interchange-Gebühren, die die Kreditkarten ausgebenden Banken in Österreich Abrechnern wie B+S verrechnen. Wir hoffen aber, dass die Europäische Kommission die Interchange-Gebühr für wettbewerbswidrig erklärt." (RH)

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