Morak zum ÖBV: Interessen österreichischer Autoren bleiben gewahrt

Wien (OTS) - "Mit dem gestern im Finanzausschuss gemeinsam von beiden Regierungsparteien beschlossenen Abänderungsantrag zur Regierungsvorlage über den Verkauf der Bundesanteile am Österreichischen Bundesverlag wurde die Grundlage geschaffen, die Wahrnehmung des Kulturauftrags, der derzeit durch die drei Publikumsverlage des ÖBV, Brandstätter, Deuticke und Residenz erfolgt, auch weiterhin sicherzustellen" zeigte sich Staatssekretär Morak über das Ergebnis der Verhandlungen zufrieden.

Ziel des Abänderungsantrages war es, zu gewährleisten, "dass auch die neuen Eigentümer der Publikumsverlage verpflichtet werden können, im Interesse des österreichischen Kulturschaffens und der österreichischen Autorinnen und Autoren zu agieren", so Morak weiter.

"Bei den Privatisierungsverhandlungen werde ich mich dafür verwenden, dass auch die neuen Eigentümer der Verlage nach dem Prinzip der Mischkalkulation arbeiten, um auch weiterhin anspruchsvolle Projekte österreichischer Autorinnen und Autoren zu verlegen", betonte Morak. Außerdem müsse die Vertriebsstärke im gesamten deutschen Sprachraum und eine Standortgarantie in Österreich gewährleistet werden.

Was die konkreten Verkaufsverhandlungen betrifft, rechnet Morak mit der Unterstützung des Finanzministers, zumal schon im Vorfeld der Ausschussberatungen seitens des Finanzministeriums Verständnis für dieses Anliegen vorhanden war.

"Die von mir und Bundesminister Grasser eingeschlagene Linie entspricht also den Anliegen der Autorinnen und Autoren der drei zum Verkauf anstehenden Publikumsverlage und des PEN-Clubs. Ich bin froh, dass wir mit den Verhandlungen im Finanzausschuss bereits jetzt einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung gesetzt haben" sagte Morak abschließe.

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