Sozialistische Jugend startet Kampagne zur Legalisierung von Cannabis!

Kollross und Dvorak fordern eine andere Drogenpolitik und Schluss mit der Doppelmoral

Wien (OTS) - Im Rahmen der bundesweiten Kampagne der
Sozialistischen Jugend für eine andere Drogenpolitik, insbesonders für eine Legalisierung von Cannabis, findet die Auftaktaktion der Kampagne für die Bundeshauptstadt am Donnerstag, dem 28. Juni statt.

Dabei werden die entsprechenden Kampagnenmaterialien, Motto "Lieber bekifft ficken, als besoffen fahren" an diversen Schulstandorten in Wien verteilt. Ab elf Uhr wird in aktionistischer Form auf der Mariahilferstraße Höhe Virgin-Megastore (Nr. 37 - 39) auf das Anliegen aufmerksam gemacht.

Der Bundesvorsitzende der Sozialistischen Jugend, Andreas Kollross, merkte dazu an: "gerade in einer Zeit, in der seitens der Konservativen im Bereich der sogenannten illegalen Drogen die Daumenschraube der Kriminalisierung weiter gedreht wird, ist es notwendig, auch andere und vorallem richtigere Gesichtspunkte zu diesem Thema in die öffentliche Diskussion einzubringen".

Ludwig Dvorak, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend Wien ergänzt: "Jährlich verzeichnet Österreich rund 8.000 Alkoholtote und 12.000 Todesfälle in Folge von Nikotinkomsum. Cannabis kann jedoch für keinen einzigen Toten verantwortlich gemacht werden, weder in Österreich noch weltweit."

Kollross wie Dvorak sind der Meinung, dass es vor allem auch darum geht die vorherschende Doppelmoral die in diesem Zusammenhang besteht aufzuzeigen. Kollross: "Drogenpolitik ist nicht eine Politik für die Betroffenen, sondern ein Instrument der Stimmenfängerei. Mit billigem Populismus wird dabei allzuoft versucht aus den Sorgen und Ängsten der Menschen politisches Kapital zu schlagen."

"Erschreckend ist was für eine Kriminalisierungsfalle für Jugendliche durch die österreichische Cannabisgesetzgebung besteht. Von einer Änderung dieser unhaltbaren Zustände sind wir "Dank" blau-schwarz meilenweit entfernt, dennoch bleibt eine andere Drogenpolitik die einzig richtige Perspekte", so Dvorak und Kollross hält fest: "Die Sozialistische Jugend ist für die Legalisierung von Cannabis und die Entkriminalisierung aller Drogen!"

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: 0699-1 713 9 713
(Florian Wenninger)

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEB/OTS