Windholz löst Stadler als Landesrat ab

FP-Landeschef fordert "Historiker-Kommission" für "Benes-Dekrete"

St. Pölten (OTS) - Der freiheitliche Landesparteiobmann Ernest Windholz (41) löst heute Mag. Ewald Stadler, der in die Volksanwaltschaft wechselt, als NÖ Landesrat ab. Der FP-Politiker aus Deutsch Altenburg (Bezirk Bruck/Leitha). Das wurde vor zwei Wochen einstimmig im Landesparteivorstand der NÖ Freiheitlichen beschlossen, Dazu Windholz: "Diese Einstimmigkeit hat gezeigt, daß die NÖ Freiheitlichen wieder zu einer geschlossenen und geeinten Landesgruppe zusammengefunden haben, also die besten Voraussetzungen für die kommenden Landtagswahlen!" Als neuer Landesrat für Wasserrecht, Bauordnung und Veranstaltungswesen wolle er, Windholz, für "handhabbare" Gesetze ( "sachlich, menschlich, bürgernah" ) sorgen und im besonderen moderne Kanalsysteme fördern. ****

Seine künftige Politik will er sachlich und bürgernah betreiben. Als freiheitlicher Landeschef will er die Themen der NÖ Freiheitlichen im vergangenen Jahr auch erfolgreich weiterbetreiben:
"Unser klarer Standpunkt für eine Volksabstimmung bei einer EU-Osterweiterung und die Möglichkeit eines Vetos bezüglich Temelins ist mittlerweile auch bundesweit auf fruchtbaren Boden gefallen!"
In Sachen "Benes-Dekrete" meinte Windholz, daß auch von tschechischer Seite Widergutmachung betrieben werden müsse: "Besonders dort, wo Sudetendeutschen Unrecht geschehen ist, das ist eine Frage der Wertegemeinschaft in der Europäischen Union!" Windholz sprach sich in diesem Zusammenhang für die, seiner Meinung nach, höchst notwendige Einsatzung einer "Historiker-Kommission" aus.

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