Swoboda: Keine Verhandlungen mit Terroristen

Haltung der USA in Mazedonien sehr problematisch

Wien (SK) "Es sollte zu keinerlei Verhandlungen mit den Terroristen in Mazedonien kommen. Eine kleine Gruppe ist es, die mit Gewalt gegen ein demokratisch gewähltes Parlament und eine demokratisch bestellte Regierung kämpft", erklärte der Mazedonien-Berichterstatter des Europäischen Parlaments Hannes Swoboda Donnerstag während eines Treffens mit Javier Solana. Es gehe darum, dass die politischen Parteien Mazedoniens zu einer "gemeinsamen Lösung" fänden und die albanischen Parteienvertreter sich nicht einschüchtern ließen, betonte Swoboda. ****

Der Konflikt in Mazedonien mache klar, dass intensiv am Aufbau eines europäischen Sicherheitssystems gearbeitet werden müsse. "Insbesondere die 'Rasche Eingreiftruppe' muss umgesetzt werden. Es geht dabei um die Reduzierung der Abhängigkeit von den USA, die ohnedies in Mazedonien - ob offen oder verdeckt - eine sehr problematische Haltung einnehmen, wenn sie die UCK logistisch und mit Waffen unterstützen", konstatierte Swoboda.

Zu den jüngsten Bemerkungen des Außenamts-Generalsekretärs Albert Rohan stellte Swoboda fest, dass die "Zukunft der Serben im Kosovo vor allem von der politischen Führung der Albaner" abhänge. "Appelle an die Serben sind zu wenig. Wir brauchen daher Druck auf die albanische Führung im Kosovo", schloss Swoboda. (Schluss) ns/mm

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