Faymann: Positive Überraschung für viele Gemeindemieter

Betriebskosten-Guthaben bringt durchschnittlich 1.195 Schilling

Wien, (OTS) "Die Betriebskosten-Abrechnung für das Jahr 2000 stellt für drei von vier Gemeindemietern eine positive Überraschung dar. Wiener Wohnen versucht die Betriebskosten knapp zu kalkulieren, damit die MieterInnen nicht mit Nachzahlungen bei der Jahresabrechnung konfrontiert werden. In der Mehrheit der Wohnhausanlagen der Gemeinde Wien sind die tatsächlichen Abrechnungen unter den Schätzungen und Kalkulationen gelegen. Für sie wird die August-Miete um jeweils durchschnittlich 1.195 Schilling billiger, denn die Rückzahlung wird von der August-Miete abgezogen. 156.598 MieterInnen erhalten insgesamt 187 Millionen Schilling. Übersteigt die Rückzahlung die Miete, dann wird das Geld direkt überwiesen bzw. ausgezahlt.

"Neben der Tatsache, dass für Wiener Wohnen eine sparsame Verwaltung wichtig ist., ist ein Grund für das gute Betriebskosten-Ergebnis, dass Wiener Wohnen mit Wien-Strom eine "Bestpreis"-Garantie ausverhandelt hat", stellte Wohnbaustadtrat Werner Faymann fest.****

Ein Viertel (54.857 MieterInnen) haben insgesamt 45,6 Millionen Schilling an Nachzahlungen zu leisten. Das sind im Durchschnitt 831 Schilling. Weil GemeindemieterInnen üblicherweise knapp kalkulieren müssen und eine plötzliche Nachzahlung in dem einen oder anderen Fall nicht leicht möglich wäre, kommt Wiener Wohnen den MieterInnen entgegen: Überschreitet die Nachzahlung 500 Schilling, so wird sie auf fünf Teilraten aufgeteilt, um die monatliche Belastung in Grenzen zu halten.

"Bis Ende Juni müssen alle MieterInnen von ihrer Hausverwaltung die Betriebskosten-Jahresabrechnung erhalten. Leider kommt es immer wieder vor , dass Hausverwaltungen den Mietern zuviel verrechnen. Deshalb ist bei Verdacht eine Überprüfung der Betriebskostenabrechnung angebracht. Hier gilt das Motto "Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser". Als Faustregel gilt: Überschreiten die Betriebskosten 20 Schilling pro Quadratmeter wesentlich, dann ist eine Überprüfung immer empfehlenswert. Die Hausverwaltung hat den Mietern jedenfalls Einblick in die Rechnungen zu gewähren", erklärte Wohnbaustadtrat Werner Faymann.

Gemeinde-Hausabrechnungen auf CD-ROM

Wiener Wohnen, die Hausverwaltung von mehr als 200.000 Gemeinde-MieterInnen in Wien, geht mit gutem Beispiel voran. Wie im Vorjahr wird auf Wunsch auch heuer wieder die "Betriebskosten-CD" zur Verfügung gestellt. Die CD-ROM enthält alle Betriebskosten-Belege des Wohnhauses und kann daheim in aller Ruhe studiert werden. Sie kann ab Juli beim jeweiligen Kundendienstzentrum von Wiener Wohnen zum Selbstkostenpreis von 150 Schilling bestellt werden.

"Transparenz und Offenheit zeichnen eine verantwortungsbewusste Hausverwaltung aus. Darüber hinaus aber auch eine sparsame und realistische Kalkulation der Akontozahlungen für Betriebskosten, damit es nicht zu unerwarteten Nachzahlungen kommt", so Faymann weiter.

Über alle Fragen zur Betriebskostenabrechnung geben Mietervereinigungen und das Mieterhilfetelefon 4000/8000 Auskunft. (Schluss) gmp

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