Kollross: Nein zum Treffen des World "EXPLOITATION" Forum (WEF)!

Wien (SK) "Das Treffen Anfang Juli in Salzburg ist nicht das Treffen des World Economic Forum, sondern das Treffen des World 'EXPLOITATION' Forum", so der Vorsitzende der Sozialistischen Jugend Österreich, Andreas Kollross. Die Sozialistische Jugend Österreich wird sich deshalb auch an den friedlichen Protesten gegen dieses Treffen beteiligen, da es unsere und die Zukunft der "ärmeren" Länder ist, die am grünen Tisch in Salzburg, und wo auch immer diese Damen und Herren auftreten, deren Gewinnmaximierung zum Opfer fällt, so Kollross am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Dieses Treffen, so Kollross weiter, sei das "Treffen der Ausbeuter dieser Welt", auf dem Rücken der Bevölkerung. Das WEF oder IWF bzw. WTO haben in den letzten Jahren eindrucksvoll bewiesen, welche Auswirkungen die Politik, die von eben diesen Organisationen vertreten wird, das Elend in der Welt vergrößert. Vor allem in den weniger industrialisierten Staaten, aber auch bei uns hinterlassen diese Institutionen grausame Spuren.

Bezeichnend sei auch, wie in Salzburg mit dem Menschenrecht auf freie Meinungsäußerung in Bezug auf die Diskussionen anlässlich allfälliger Demonstrationen umgegangen werde. Wie tagtäglich vorexerziert, werde es hier ohne Scheu ausgedrückt: "Wenn die Besitzenden sich treffen, hat das Volk zu kuschen", so Kollross weiter.

Die Proteste in Salzburg sollen natürlich gewaltfrei sein. Kollross fügt dabei aber hinzu, dass hier eine massive Doppelmoral vorherrsche. Denn jene Wirtschaftsordnung die seitens des WEF verkörpert und geprägt werde, die für Tod, Elend, Hunger, Unterdrückung und Kriege verantwortlich seien, "ist eine die für tagtägliche Gewalt an der Menschheit verantwortliche zeichnet", schloss Kollross. (Schluss) hm/mp

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