ARBÖ-/ACE-Umfrage: Österreicher und Deutsche fahren fast nur am Wochenende in den Urlaub

Zwei Drittel der Reisenden rechnen mit Verkehrsbehinderungen -Autoklubs, Hörfunk und Teletext Favoriten bei Verkehrsinformationen

Wien (ARBÖ) - In vielen Bundesländern Deutschlands ist der Ferienstart bereits erfolgt. Am kommenden Wochenende startet auch Ostösterreich in die Sommerferien. Dies war Anlass für den ARBÖ und seinen deutschen Partnerklub ACE (Auto Club Europa) die Reisegewohnheiten von Österreichern und Deutschen zu erheben. Das Wochenende bleibt für die Urlauber mit Auto, Motorrad, Wohnmobil und Wohnwagen bevorzugter Zeitpunkt zum Start in die Sommerferien, und die Mehrzahl rechnet mit Verkehrsbehinderungen. Das ist das Ergebnis einer Befragung, die von den Autoklubs ACE und ARBÖ durchgeführt wurde. Insgesamt wurden rund 500 Personen von den Callcentern der beiden Autoklubs in den vergangenen zwei Tagen interviewt.

Wien (ARBÖ) - In vielen Bundesländern Deutschlands ist der Ferienstart bereits erfolgt. Am kommenden Wochenende startet auch Ostösterreich in die Sommerferien. Dies war Anlass für den ARBÖ und seinen deutschen Partnerklub ACE (Auto Club Europa) die Reisegewohnheiten von Österreichern und Deutschen zu erheben. Das Wochenende bleibt für die Urlauber mit Auto, Motorrad, Wohnmobil und Wohnwagen bevorzugter Zeitpunkt zum Start in die Sommerferien, und die Mehrzahl rechnet mit Verkehrsbehinderungen. Das ist das Ergebnis einer Befragung, die von den Autoklubs ACE und ARBÖ durchgeführt wurde. Insgesamt wurden rund 500 Personen von den Callcentern der beiden Autoklubs in den vergangenen zwei Tagen interviewt.

70 Prozent bevorzugen eigenes Fahrzeug statt dem Flieger

Von den in Österreich befragten Personen gaben 70,3 Prozent an, mit dem Fahrzeug (überwiegende Mehrzahl mit dem Auto) zu verreisen, 27,6 Prozent hingegen bevorzugen das Flugzeug oder die Bahn, so der ARBÖ.

Unterschiedlich die Hitparade bei den Urlaubsdestinationen. Während die Autofahrer am liebsten in Österreich bleiben (20,69 Prozent), nach Italien (15,86 Prozent), nach Kroatien (12,41 Prozent) oder nach Frankreich oder Ungarn (je 4,83 Prozent) reisen, geht die Flugreise überwiegend nach Griechenland, Spanien oder in die Türkei.

Dienstag bis Donnerstag sind die schwächsten Anreisetage

Als Reisetage generell am wenigsten gefragt sind der Dienstag, Mittwoch und Donnerstag. 73,5 Prozent der Österreicher starten am Freitag (33,3 Prozent), Samstag (23,5 Prozent) und Montag (16,7 Prozent) in den wohlverdienten Urlaub. Wobei 41 Prozent der Autofahrer angaben, morgens wegzufahren, 28 Prozent abends oder nachts und 25 Prozent mittags, so der ARBÖ. Als Rückreisetag wurde von den Befragten der Sonntag, Samstag und Freitag angegeben, wobei die Rückreise über den gesamten Tag ausgewogen verteilt ist.

Nahezu ident ist das Reiseverhalten der Deutschen: Nur rund 29 Prozent der Autofahrer die Urlaubsziele in Südeuropa ansteuern (rund 65 Prozent) reisen laut ACE zwischen Montag und Donnerstag. Insgesamt jeweils die Hälfte der Süd-Urlauber rauschen entweder morgens oder abends beziehungsweise nachts los. Reisende, die in den hohen Norden wollen, fahren dagegen vorwiegend werktags und starten zu 70 Prozent früh morgens. Urlauber aus Deutschland, die im eigenen Land Ferien machen, wählen als Reisezeitpunkt je zur Hälfte Werktage und die Tage an Wochenenden einschließlich Freitag; über 90 Prozent von ihnen drehen bereits am frühen Morgen den Zündschlüssel um.

Mehrheit rechnet mit Verkehrsbehinderungen

Laut ARBÖ-Erhebung rechnen fast zwei Drittel der Befragten bei der Urlaubsfahrt mit Verkehrsbehinderungen und Staus. 20,6 Prozent sind Optimisten und rechnen mit keinerlei Verkehrsbehinderungen. Rund 11 Prozent der Befragten gaben an, dass ihnen Staus egal sind. Begründet wurde dies damit: "Hauptsache Urlaub, Sonne und Familie".

Der ACE-Erhebung zu Folge fürchten nahezu 60 Prozent der deutschen Automobilisten, während der Urlaubszeit in Staus zu geraten. Als Grund dafür nannten die Befragten - in Deutschland und Österreich -hauptsächlich hohes Verkehrsaufkommen auf Autobahnen, Bau- und Mautstellen sowie Grenzübergängen.

Gut informiert ist halb geurlaubt

Auf die Frage, welche Informationsquellen zur staufreien Urlaubsfahrt benutzt werden, nannten die vom ARBÖ Befragten die Autoklubs, Hörfunk und Teletext. Dahinter folgen Internet, Printmedien und Fernsehen.

Die von den Kraftfahrern in Deutschland favorisierten Informationsquellen zur Verkehrslage sind Hörfunksender, Internet und Autoklubs. Am Ende rangieren laut ACE Teletexte der Fernsehsender und Printmedien.

Vor Reiseantritt informieren und an Werktagen reisen

ARBÖ und ACE raten mit Blick auf die, durch die Umfrage bestätigten Reisegewohnheiten, Hin- und Rückfahrten künftig möglichst antizyklisch zu organisieren. Um den Hauptverkehrsströmen auszuweichen, sollte man vor allem die Werktage von Montag bis Donnerstag als alternative Reisemöglichkeiten berücksichtigen und sich vor Reisantritt über die aktuelle Verkehrssituation unbedingt informieren.

Treffen Sie Vorsorge mit alkoholfreien Getränken, kleinen Imbissen sowie mit Spielen für die Kinder, falls Sie dennoch in einen Stau geraten. ARBÖ-Verkehrsexperten warnen weiters davor, nach Stauauflösung nicht die verlorene Zeit durch Rasen aufzuholen. Lieber später und sicher am Urlaubsort ankommen, als seine eigene Sicherheit, die der Mitfahrer und der anderen Verkehrsteilnehmer unnötig aufs Spiel zu setzen.

Informationen dazu im Internet unter www.arboe.at und www.ace-online.de.

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