JG: Schüssel ist Totengräber der Sozialpartnerschaft

Leichtfried: FPÖVP kippt österreichischen Grundkonsens

Wien (SK) "Der nach seinem langen Schweigen nunmehr sprechende Schüssel wird sich vor den kommenden Generationen dafür verantworten müssen, dass er mit seiner impertinenten Machtgier die Sozialpartnerschaft in Österreich zur Strecke gebracht hat," so Jörg Leichtfried, geschäftsführender Bundesvorsitzender der Jungen Generation. "Der Kanzler, den niemand wollte, der jetzt auf Gedeih und Verderb von den Freiheitlichen abhängig ist, liquidiert mit seinem Vorgehen in der Causa 'Hauptverband der Sozialversicherungen' nicht nur eine österreichische Institution, sondern ist dafür verantwortlich, dass in Zukunft soziale Konflikte in Österreich nicht mehr verhandelt werden, sondern auf der Straße ausgetragen werden." ****

"Indem Schüssel das Verhandlungsergebnis der Sozialpartner auf Druck der FPÖ nicht akzeptiert", so Leichtfried weiter, "bekennt er sich direkt zur Abschaffung der Sozialpartnerschaft und schickt damit die jungen Menschen in Österreich in eine Zukunft mit sozialen Konflikten, Streiks, Aussperrungen und wüsten Auseinandersetzungen."

"Die Junge Generation fordert daher Schüssel auf, die beispiellose Hetzjagd auf Sallmutter zu beenden und doch besser im unqualifizierten Schweigen zu verharren", so Leichtfried abschließend, der anmerkt, "ich bereue schon jetzt, Schüssel zum Reden aufgefordert zu haben, da nicht abzuschätzen war, dass derart Unsinniges aus dem Kanzlermunde kommt." (Schluss) se/mp

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