Stadtrat Schicker zum Museumsquartier

Wien, (OTS) "Wien hat mit dem Museumsquartier ein Beispiel dafür gesetzt, wie man moderne mit historischer Architektur sensibel so verbinden kann, dass daraus eine Attraktion für die Wienerinnen und Wiener ebenso entsteht wie für den Tourismus und damit den Standort Wien" sagte Wiens Stadtrat für Stadtentwicklung und Verkehr, Rudolf Schicker gestern, Mittwoch, bei der Ausstellungseröffnung "Detonation Deutschland" im Wiener Architekturzentrum (AZW).

Das Architekturzentrum Wien, dessen Zukunft nunmehr auch finanziell sichergestellt werden konnte, bezeichnete Schicker als Ort der Begegnung mit Architektur, aber auch mit den Menschen, die Architektur machen und somit unseren Lebensraum nachhaltig mitgestalten.****

Zur aktuellen Debatte um den "Leseturm" sagte Schicker, dass ein Turm im Museumsquartier in der Flächenwidmung enthalten ist und daher das öffentliche Nachdenken darüber legitim sei. Er, Schicker, schlage aber vor, darüber nachzudenken, wie man die "Spange Mariahilfer Strasse" schließen könne: Durch den stehenden Turm des Designcenters an der Kreuzung Marihailfer Strasse/ Getreidemarkt und den liegenden Turm von Coop Himmelb(l)au am Mariahilfer Platzl. In bezug auf de Inhalt der Installation DETONATION DEUTSCHLAND im AZW sagte Schicker, dass man in Wien drauf stolz sein könne, bei behutsamem Umgang mit gebauter Geschichte mit dem in Wien überdurchschnittlich vertretenen kreativen Potenzial jüngere wie bereits arrivierte ArchitektInnen auch hochqualitative bauliche Zeichen unsrer Zeit setzen könne, ohne dafür bestehende Substanz "zerstören" zu müssen. (Schluss) lf

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