ÖGB vermisst Reformwillen Csörgits: Menschenverachtende Kampagne kann nicht zu tatsächlichen Reformen führen

Wien (ÖGB). Es sei schön, wenn der Sozialminister betone, dass es bei der gesamten Reformdebatte des Hauptverbandes nicht um ein 'persönliches match' gehe, allein die menschenverachtende Kampagne gegenüber Präsidenten Sallmutter in den letzten Monaten widerspreche jedoch diesen Äußerungen, reagierte ÖGB-Frauenvorsitzende und ÖGB-Vizepräsidentin Renate Csörgits auf die Rede von Haupt anlässlich des FPÖ-Konvents. ++++

"Haupts Aussagen sind unglaubwürdig, denn wenn es tatsächlich um Verbesserungen gehen würde, dann hätte man schon längst beginnen können, das Reformpapier der Sozialpartner umzusetzen", so Csörgits. "Scheinbar geht es Haupt doch um Personen und nicht um grundlegende Reformen."

Die Sozialpartner haben klare Vorschläge zur Reform der Sozialversicherungen geliefert, welches ein durchgehendes Prinzip der Selbstverwaltung und verbesserte Organisationsstrukturen beinhaltet. Vertreter der Beitragszahler - Arbeitnehmer und Arbeitgeber - müssten als demokratisches Prinzip auch weiterhin bestimmenden Einfluss haben. "Die FPÖ-Regierungsvertreter müssen sich endlich entscheiden was sie wollen: Köpfelrollen oder tatsächliche Reform", so Csörgits abschließend. (lu)

ÖGB, 24. Juni 2001
Nr. 513

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