Kuntzl: Westenthaler will erbärmlichen Zustand der FPÖ schönreden

Wien (SK) Als "missglückten Versuch, den erbärmlichen Zustand der FPÖ schönzureden", bezeichnete SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Andrea Kuntzl den heutigen Auftritt von FPÖ-Klubobmann Westenthaler im ORF-Mittagsjournal. Exemplarisch nannte Kuntzl in dem Zusammenhang die Ausführungen Westenthaler rund um die Frage der Anschaffung von Abfangjägern. Der FPÖ-Klubobmann übe sich offenbar "in Selbsthypnose", wenn er für das für jeden klar ersichtliche vollkommene Durcheinander in der freiheitlichen Regierungsmannschaft wieder einmal die Medien verantwortlich mache. ****

Westenthaler stehe mit seiner Meinung, wonach die FPÖ den Umstieg zu einer Regierungspartei geschafft habe, ziemlich alleine da, erklärte Kuntzl weiters gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Denn die FPÖ habe in den letzten Monaten mehr als einmal deutlich gezeigt, dass es ihr an sozial- und wirtschaftspolitischer Kompetenz mangle. "Das beweisen einerseits die unsozialen Belastungen, die weiten Teilen der Bevölkerung aufgebürdet wurden, und andererseits das ÖIAG-Desaster, das maßgeblich von der FPÖ verschuldet wurde", so die Bundesgeschäftsführerin. Auch demokratiepolitisch äußerst bedenkliche Vorhaben, wie etwa die Androhung von Haftstrafen für Journalisten, sei ein eindeutiger Beweis dafür, dass die FPÖ nicht regierungsfähig ist, so Kuntzl abschließend. (Schluss) ps

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