ORF-Dreharbeiten zu Gerhard Roths "Ein Hund kam in die Küche" in der Südsteiermark

Wien (OTS) - Frauen, die ihn liebten, sind spurlos verschwunden, doch die Beweise für ein Verbrechen fehlen. Ein Landgendarm lässt nicht locker. Eine Lehrerin hält zu ihrer neuen Liebe. Bis die Bedrohung auch für sie greifbar wird.
Nach einem Drehbuch des österreichischen Schriftstellers Gerhard Roth realisiert Regisseur Xaver Schwarzenberger seit 28. Mai 2001 den ORF Fernsehfilm "Ein Hund kam in die Küche". Tobias Moretti, Andrea Eckert und Karl Merkatz spielen die Hauptrollen in dieser ORF-Produktion in Zusammenarbeit mit KirchMedia, die von der Wiener Thalia-Film hergestellt wird.
Am Donnerstag, dem 21. Juni, fanden die Dreharbeiten bei strahlendem Wetter in der idyllischen "Meierei" bei Gamlitz in der Südsteiermark statt. "Es ist eine wunderbare Gegend und ein wahres Vergnügen hier zu drehen. Zudem bereitet es mir große Freude, mit diesen Schauspielern in dieser Kombination zu arbeiten", so Schwarzenberger. Andrea Eckert zu ihrer Hauptrolle als Mathematikerin Senta Blum: "Da ich in der glücklichen Lage bin, auf Grund meiner Engagements am Theater nicht jede Filmrolle annehmen zu müssen, freue ich mich umso mehr, wenn ich bei der Umsetzung eines derart intelligenten Drehbuchs mit dabei sein kann." Angesprochen auf den Inhalt von "Ein Hund kam in die Küche", meinte Tobias Moretti, der in der Rolle des Kochs zu sehen ist: "Der Film zeigt sehr viele groteske und surreale Situationen - was sehr natürlich ist, da es im wirklichen Leben auch sehr viele Erlebnisse wie diese gibt."
Gedreht wird zur Zeit übrigens am Originalschauplatz des Entstehens der Geschichte. Gerhard Roth, der selbst in der Südsteiermark lebt, wurde bei einem Besuch der "Meierei" zu diesem Drehbuch inspiriert:
"Es wird ein Österreichbild gezeichnet in einem Land zwischen Idylle und Inferno, das sich als Idylle verkauft. Doch weil es das so eifrig tut, wird unabsichtlich das Inferno sichtbar. Das Paradies beginnt zu bröckeln."
Gedreht wird "Ein Hund kam in die Küche" bis Ende Juni an Schauplätzen in Wien und im südsteirischen Gamlitz. Der ORF-Sendetermin steht noch nicht fest.

Der Inhalt von "Ein Hund kam in die Küche":
Die Lehrerin Senta (Andrea Eckert) hat nach einer gescheiterten Beziehung für die Sommerferien ein romantisches Winzerhaus in der Südsteiermark gemietet, um dort ganz allein ein Mathematik-Lehrbuch zu schreiben. Doch die Einsamkeit, die sie sucht, wird von unerwarteten Besuchern gestört: Zuerst erscheint der alkoholselige Wolkenbetrachter Ludwig (Karl Merkatz), der sich schon bald als der pensionsreife Gendarmerieinspektor des Dorfes entpuppt. Und dann taucht entgegen jeder Vereinbarung auch noch der Vermieter des Winzerhauses, der Koch Stefan (Tobias Moretti) auf, der ein Haubenrestaurant in Salzburg führt. Sentas Missbilligung seiner Anwesenheit schwindet angesichts seines beträchtlichen Charmes rasch dahin. Auch der einsilbige Nachbarbauer (Peter Faerber) und dessen schwarzer Hund suchen die Bekanntschaft der Mieterin aus der Stadt. Von Senta unbemerkt, hält Inspektor Ludwig das Winzerhaus unter Beobachtung. Der Koch und die Lehrerin verlieben sich ineinander -doch eines Tages entdeckt Senta in einem Kochbuch versteckte Zeitungsausschnitte, die Stefan als möglichen Frauenmörder ausweisen. Senta bekommt es mit der Angst zu tun.

(Fotos via APA!)

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