Prinzhorn: Kommunale Versorgung: Einsparungspotentiale bis zu 60% bzw. 170%

Private sind kostengünstiger

Wien, 2001-06-22 (fpd) - Der freiheitliche Wirtschaftssprecher DI Thomas Prinzhorn wies die heute von Gemeindebundpräsident Hermann Mödlhammer am Gemeindetag in Schladming geäußerte Skepsis gegenüber Privatisierungen "in Bereichen der Daseinsvorsorge wie Wasserversorgung sowie Abwasser- und Müllentsorgung" zurück. ****

"Gerade im kommunalen Bereich gibt es derzeit zu viele Aufgaben, die durch die Gemeinden selbst wahrgenommen werden. Dies betrifft vor allem den Bereich der Abfall- und Abwasserentsorgung, die an Private abgetreten werden müßte. Dafür gibt es zwei gute Gründe. Zum einen wirtschaften Private in diesen Bereichen nachweislich kostengünstiger: Die Ergebnisse von Untersuchungen in Deutschland, in der Schweiz, in Dänemark, in den USA, in Australien und in Kanada belegen Einsparungspotentiale im Bereich der Müllabfuhr bis zu 60% oder bei der Wasserversorgung gar bis zu 170%. Zum anderen stehen im Kommunalbereich in Zukunft enorme Investitionen an. Jede Gemeinde wäre daher im Sinne einer Entlastung des Steuerzahlers gut beraten, Private verstärkt einzubinden", so Prinzhorn.

"Im Falle einer Privatisierung der kommunalen Agenden muß natürlich weiterhin ein Kontroll- und Aufsichtsrecht seitens der Gemeinden möglich sein", so Prinzhorn. (Schluß)

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