AK Hauptversammlung verlangt mehr Ausbildungsplätze für Zukunftsberufe (6)

Berufsbildende Schulen, Fachhochschulen müssen vor allem im IT-Bereich mehr Jugendliche ausbilden können

Klagenfurt (AK) - Die Arbeiterkammer bietet im Rahmen ihres AK plus-Programms eine neue EDV-Ausbildung zum IT-Werkmeister. Jetzt verlangt die Hauptversammlung der Bundesarbeitskammer auch mehr Plätze in den berufsbildenden Schulen und den raschen Ausbau der Fachhochschulen vor allem im Bereich Information und Telekommunikation. Denn durch das eingefrorene Bildungsbudget haben immer mehr Jugendliche keine Chance auf Ausbildung im Wunschberuf -gerade in Schulen für zukunftsweisende Berufsausbildung in Bereichen wie Elektronik oder Nachrichtentechnik gibt es drei Mal so viele Anmeldungen wie Plätze, heißt es im Antrag der Hauptversammlung zur Bildungspolitik. An den Fachhochschulen wiederum müssen jährlich zwei Drittel der BewerberInnen um einen Studienplatz abgewiesen werden, weil zu wenige neue Studienplätze genehmigt werden. Die Hauptversammlung fordert mehr Budgetmittel für die berufsbildenden Schulen und die Aufstockung der AnfängerInnnen-Plätze an den Fachhochschulen. ****

Die Jugendlichen wollen Berufe für Information und Telekommunikation lernen, die ArbeitnehmerInnen wollen sich in diesem Bereich weiterbilden - und die Wirtschaft braucht entsprechend ausgebildete Fachkräfte. Deshalb bietet die Arbeiterkammer im Rahmen ihres AK plus-Programms ab Herbst eine neue EDV-Ausbildung zum IT-Werkmeister, deshalb wird auch in der in der Schule die Ausbildung für moderne Berufe immer wichtiger. In ihrem Antrag zur Bildungspolitik fordert die Hauptversammlung der Bundesarbeitskammer mehr Mittel für die berufsbildenden Schulen. Denn durch das eingefrorene Bildungsbudget werden heuer österreichweit rund 6.000 Plätze fehlen - gerade in jenen Schulen, die zukunftsweisende Berufsausbildung bieten. Nicht zuletzt gibt es auch zu wenige Lehrstellen, um die sich dann die abgewiesenen SchülerInnen mit jenen Jugendlichen raufen müssen, die von vornherein eine Lehrausbildung im Betrieb wünschen.

Überhaupt müssen rasch mehr Fachleute für Information und Telekommunikation ausgebildet werden, verlangt die Hauptversammlung:
In den Fachhochschulen für diese Berufe sollen rasch mehr Plätze eingerichtet werden. Außerdem soll es mehr Kollegs zur Ausbildung von MaturantInnen für Informations- und Telekommunikationsberufe geben. Die Hauptversammlung fordert, dass die Zahl der AnfängerInnen-Studienplätze an den Fachhochschulen generell aufgestockt wird. In den Studiengängen soll breite Grundlagenausbildung geboten werden, bevor sich die Studierenden spezialisieren. Das erhöht ihre Chancen im Beruf.

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AK Wien Presse Peter Mitterhuber

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