AK zu Austria Tabak: Österreichische Industriepolitik löst sich in blauen Dunst auf

Entscheidung über tausende Arbeitsplätze fällt künftig im Ausland

Wien (AK) - Als "Abverkauf eines gewinnträchtigen Paradeunternehmens an das Ausland" kritisiert die AK den Verkauf der Austria Tabak-Anteile der Republik an den britischen Konzern Gallaher. Der Verkauf bedeute den Verzicht langfristiger Dividendenzahlungen zugunsten kurzfristiger Gewinne. Die Austria Tabak hat in den vergangenen vier Jahren ein Ergebnis von 8,4 Milliarden Schilling erwirtschaftet und den Eigentümern Dividenden in Milliarden-Höhe gebracht. Auf diese Einnahmen verzichtet der Staat völlig, kritisiert die AK. Außerdem werden künftig Entscheidungen über Standorte und damit über tausende Arbeitsplätze nicht mehr in Österreich sondern in Großbritannien getroffen, kritisiert die Arbeiterkammer.****

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 501 65-2152
email: akpresse@akwien.or.at
http://www.akwien.at

AK Wien Presse Christian Spitaler

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AKW/AKW