FPÖ will neuen Stadtteil in Stadlau statt MA 48-Lagerplatz

Wien, (OTS) Mit der geplanten Verwendung eines 14 Hektar großen Grundstückes in Stadlau im 22. Bezirk befassten sich Freitag Klubobmann Mag. Hilmar Kabas, Stadtrat Johann Herzog, Stadtrat a.D. Walter Prinz und die Donaustädter FPÖ-Gemeinderätin Heike Zheden in einem Pressegespräch der Freiheitlichen. Derzeit ist geplant, für die MA 48 einen Winterdienst-Lagerplatz, LKW-Abstellflächen, Altautorecycling etc. zu situieren. Für die FPÖ-Politiker eine falsche Nutzung. Das betreffende Gebiet sei hochwertige Fläche in Stadlau, ein zentraler Bereich des 22. Bezirkes, in dem man ein neues Zentrum gestalten sollte. Auch verkehrsmäßig sei die Örtlichkeit durch die S80 und die kommende U2 einerseits und durch ein ausgebautes Straßennetz andererseits aufgeschlossen. Die FPÖ werde im Gemeinderat einen Antrag stellen, in dem verlangt wird, dass ein Ideenwettbewerb zur Verwertung dieses Areals ausgeschrieben wird.

Nach den Vorstellungen der Freiheitlichen Politiker könnten dort Bildungseinrichtungen wie eine Volkshochschule und eine Fachhochschule mit angeschlossenen einschlägigen Betrieben entstehen. Ein Kulturzentrum und Wohnungen sollten das neue Bezirkszentrum ergänzen. Noch im Stadtentwicklungsplan 1994 sei dieses Gebiet als eines der drei Hauptzentren nördlich der Donau vorgesehen gewesen. Kritik wurde auch am Bezirksvorsteher des 22. Bezirkes geübt, der auf Bezirksebene keinerlei Informationen zu diesem Projekt gegeben habe und gegen einen Gemeinderatsbeschluss für den MA 48-Lagerplatz keinen Einwand habe. Auch der Kaufpreis von rund 530 Millionen Schilling sei für die derzeit geplante Verwendung viel zu hoch, wurde in dem FPÖ-Pressegespräch kritisiert. (Schluss) js/rr

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