ARBÖ: Radmutternkontrolle ist vor Urlaubsfahrt lebenswichtig

Wien (ARBÖ) - Nachdem bereits im Mai des Jahres in Salzburg ein gemeingefährlicher Täter die Radmuttern an Pkws lockerte und es zu etlichen gefährlichen Zwischenfällen kam, wurden nun auch in Kärnten etliche derartige Fälle bekannt. Aus diesem Grund haben die ARBÖ-Techniker einige Tipps zusammengestellt, wie man am besten feststellen kann, ob an den Radmuttern manipuliert wurde.

Auf den ersten Blick kann ein Laie nicht erkennen, ob an den Radmuttern manipuliert wurde. ARBÖ-Techniker Erhard Lenz: "Erst wenn man mit dem Fahrzeug unterwegs ist, können Klopfgeräusche, Schlingerbewegungen oder unkontrollierte Seitenbewegungen auf ein derartiges Problem hinweisen. Sobald Sie dies feststellen, ist es beinnahe lebenswichtig, dass sie umgehend anhalten und den Sitz der Radmuttern überprüfen, gegebenenfalls nachziehen und langsam die Fahrt zur nächsten Fachwerkstätte antreten."

Eine Lockerung der Radmuttern hat in der Regel eine Beschädigung der Felge im Bereich der Schraubensitze zur Folge. Aus diesem Grund ist es für die Verkehrssicherheit unabdingbar, dass Sie die Felge samt Reifen, die Radnabe sowie die Radmutter in einer Fachwerkstätte überprüfen lassen.

Vor Inbetriebnahme des Fahrzeuges würde es sich aus den gegebenen Anlassfällen als nahezu notwendig erweisen, dass vor allem bei Antritt von Überlandfahrten oder der Reise in den Urlaub die Festigkeit der Radmuttern überprüft wird. Sollte ein Fahrzeuglenker nicht in der Lage sein, diese Überprüfung selbst durchzuführen, steht der ARBÖ in seinen 94 Prüfzentren österreichweit oder unter der Pannen-Notruf-Nummer 1-2-3 zur Verfügung.

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