Swoboda fordert EWPR: "Europäischer wirtschaftlicher und politischer Raum" mit Russland und Ukraine

Wien (SK) "Die Europäische Union wird durch die Erweiterung wesentlich reicher an mittel- und osteuropäischen Kulturen. Spannend wird in diesem Zusammenhang gerade auch der Eintritt einer signifikanten russischsprachigen Volksgruppe durch den Beitritt der baltischen Staaten. Es steht daher völlig außer Zweifel, dass die Europäische Union die Kooperation mit Russland deutlich verstärken muss", erklärte Hannes Swoboda, Leiter der SPÖ-Delegation im Europäischen Parlament, Freitag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. "Nicht zuletzt durch die größere geographische Nähe zu Russland müssen wir Brücken bauen. Eine solche Brücke wäre ein 'EWPR', also ein Europäischer wirtschaftlicher und politischer Raum, der die EU, Russland und die Ukraine umfassen müsste", betonte Swoboda. ****

Der Europäische Wirtschaftsraum habe Mitte der Neunziger Jahre die EFTA-Staaten näher an die Europäische Union heran geführt und sich als "probates Mittel" erwiesen.

"Ein ähnliches Projekt brauchen wir im Umgang mit Russland - jetzt und heute. Es geht mir natürlich um wirtschaftliche Kooperationen -etwa im Energiebereich, aber auch darum, in Sicherheitsfragen - etwa bezüglich der kaukasischen Region - näher zusammenzurücken", schloss Swoboda. (Schluss) ps/mp

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