ELISA 2001 - ausgezeichnetes Social-Sponsoring

Wien (22. Juni 2001 OTS) Zum vierten Mal vergeben Caritas, PSK, Gewinn und Standard heuer die ELISA, den Preis für vorbildliche Social Sponsoring-Projekte. Die Preisträger des Jahres 2001 sind Beiersdorf und die Oberösterreichische Rundschau.
"Wenn man nach Hightech den Human Touch als Wert der Zukunft
sieht, dann ist Social Sponsoring sicher ein Wachstumsmarkt", freut sich Franz Küberl über das soziale Engagement der Wirtschaft und hofft, "dass der Preis Elisa wie ein Lauffeuer viele Unternehmen zu kreativen sozialen Sponsoringprojekten inspiriert."
Die Elisa 2001 wurde gestern im Kassensaal des PSK-Hauptgebäudes verliehen. Sieger in der Kategorie der Caritas-Projekte wurde die Oberösterreichische Rundschau mit der Aktion "Hand in Hand", die sie gemeinsam mit der Agentur Reichl & Partner organisierte. "An dieser perfekten Aktion konnte niemand in Oberösterreich vorbeischauen -'Hand in Hand' war überall präsent", freut sich Caritas-Präsident Küberl. Unter der Leitung des Künstlers Claus Bruno Schneider malten rund 500 Kinder, Jugendliche und Erwachsene der Behinderteneinrichtungen der Caritas Linz großartige Bilder. Für die insgesamt 2.500 Werke wurden Ausstellungen organisiert, die großes Publikumsinteresse fanden. Über eine eigens für diese Aktion eingerichtete Homepage konnte man sich sowohl über die Aktion informieren, als auch die Bilder ansehen und online kaufen. Plakate und Rundfunkspots sorgten für enormes Publikumsinteresse.
Platz 2 ging an OneTwo Internet für ein ambitioniertes Sponsoring-Projekt mit Versteigerungen zugunsten der Opfer der Flutkatastrophe in Mosambik über das Internet. Platz 3 belegte die Werbeagentur Spreitzer & Spreitzer, die ihre Kreativität im Rahmen der Aktion "Geben fürs Leben" der Caritas Graz zur Verfügung stellte.

Beiersdorf mit perfektem Sponsoring-Konzept
In der Kategorie "allgemeine Projekte" konnte sich Beiersdorf
gegen starke Konkurrenz durchsetzen. Seit 1992 organisiert das Unternehmen die beliebten Familienfeste, deren Erlös immer einer sozialen Einrichtung zu Gute kommt. Heuer konnte sich das Therapiezentrum "Bienenhaus" der SOS Kinderdörfer über die stolze Summe von mehr als 1,3 Millionen Schilling freuen. Die Jury überzeugte vor allem das langfristige soziale Engagement des Unternehmens sowie die perfekte Übereinstimmung von Unternehmensgegenstand und gesponserter Hilfsorganisation. "Nivea ist eine Familienmarke und genießt hohes Vertrauen, somit passen die SOS Kinderdörfer perfekt zu Beiersdorf", meint Dr. Helene Karmasin, Institut für Motivforschung, die auch in der Jury mitwirkte. Auch der große Einsatz der Beiersdorf-MitarbeiterInnen bei der Organisation und Durchführung der insgesamt zehn Veranstaltungen beeindruckte die Jury, der unter anderem Dr. Stephan Koren (PSK) , Martin Essl (Bau Max) und Franz Küberl, Caritas angehörten.
Auf Platz 2 findet sich - für alle, die die Elisa seit Bestehen verfolgen - ein sozial engagiertes Unternehmen wieder: Bromberger. Das Unternehmen war bei der Elisa 1998 für sein großes Engagement zu Gunsten der Österreichischen Knochenmarkspendezentrale bereits unter den Preisträgern. "Dieser große Einsatz über viele Jahre getragen von Unternehmensleitung und Mitarbeitern ist wirklich mehr als bewundernswert", lobt Gabriela Sonnleitner, Kommunikationsleiterin der Caritas.
Auf Platz 3 landete Coca Cola mit der kreativen Weihnachtstruck-Aktion zu Gunsten der SOS-Kinderdörfer. Neun Jugendeinrichtungen wurden in der Vorweihnachtszeit unter anderem mit einem Besuch und einem gefüllten Coca Cola Kühlschrank überrascht.

Soziales Engagement zahlt sich aus
So unterschiedlich die prämierten Projekte auf den ersten Blick erscheinen - eines haben sie alle gemein: Sie erfüllen die strengen Kriterien der Jury vom sozialen Nutzen, über Effizienz und Kreativität bis hin zur Einbindung der MitarbeiterInnen und der Integration in die Unternehmenskultur. "Ich hoffe, dass das Engagement der Preisträger in der Wirtschaft auf fruchtbaren Boden fällt. Aber Kunden wählen immer kritischer aus und wünschen sich Unternehmen, denen sie eine integre Gesinnung zuschreiben", ist sich Sonnleitner sicher. "Auch die Elisa soll zeigen, dass sich
soziales Engagement für die Unternehmen auszahlt - im besten Sinne des Wortes."

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