GATTERER: BARTENSTEIN SETZT ERSTEN WICHTIGEN SCHRITT ZUR BETREUUNG STERBENSKRANKER ANGEHÖRIGER

"Wer schnell hilft, hilft doppelt"

Wien, 21. Juni 2001 (ÖVP-PK) ÖVP-Abgeordnete Edeltraud Gatterer begrüßte heute, Donnerstag, erneut das Vorhaben von Arbeitsminister Dr. Martin Bartenstein, eine Betreuungskarenz für die Pflege todkranker und sterbender Angehöriger einzuführen. "Wer schnell hilft, hilft doppelt. Minister Bartenstein hat in dieser wichtigen Frage rasch gehandelt, einen großen Schritt in die richtige Richtung gesetzt, um sich diesem Thema wirksam zu nähern, aus dem Tabu zu heben und einer Lösung zuzuführen, so Gatterer.****

Alle Betroffenen, alle mit der Betreuung Todkranker und Sterbender beschäftigten Vereine und alle Experten auf dem Gebiet der Medizin und Psychologie wissen, dass die Betreuung dieser schwerstkranken Personen eines der Hauptprobleme darstellt. Dies habe sich auch bei der parlamentarischen Enquete vor wenigen Wochen gezeigt, wo viele Organisationen wie etwa die Hospizbewegung und die Caritas die Forderung nach der Ermöglichung der Betreuung dieser Kranken durch ihre Angehörigen verbalisiert haben, sagte Gatterer.

"Minister Bartenstein hat nun arbeitsrechtlich die nötigen Schritte für die sogenannte ‚Sterbekarenz‘ eingeleitet. Sozialminister Haupt wird - da bin ich sicher - nun die nötigen Maßnahmen betreffend Betreuung, Begleitung, Ausbildung und Palliativmedizin in die Wege leiten. Denn die Betreuung sterbenskranker Angehöriger ist ein wichtiges sozialpolitisches Anliegen. Ich bin zuversichtlich, dass wir bald zu einer raschen und guten Lösung kommen werden", schloss Gatterer.
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