FP-Windholz: Pröll hat Sicherheitspolitik nicht im Griff

Notrufsäulen in Niederösterreich als "Lockmittel" für Vandalen

St. Pölten (OTS) - Drei schwere Fehler in der niederösterreichischen Sicherheitspolitik warf heute der freiheitliche LPO Ernest Windholz dem niederösterreichischen Landeshauptmann vor. Pröll verzettle sich in "völlig unwesentliche Details", anstatt dem Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung endlich Rechnung zu tragen. Windholz: "Eine Sicherheitsdirektion in Niederösterreich und Notrufsäulen sind genau das, was wir am allerwenigsten brauchen!"

Der Forderung Prölls nach Notrufsäulen könne er, Windholz, keine wirkliche Ernsthaftigkeit abgewinnen: "Genau die werden die ersten Ziele von Vandalenakten sein!" Anstatt die unnötige niederösterreichische Sicherheitsdirektion von Wien nach Niederösterreich umzusiedeln, sollte man sie besser gleich auflösen. "Dadurch bekäme man mehr Beamte für den Dienst auf der Straße!"

Eine seriöse Sicherheitspolitik für das Land bestünde einerseits darin, daß der Bundesheergrenzschutz im Zuge einer Umschichtung bis an die niederösterreichische Nordgrenze erweitert werde. "Es ist nicht einzusehen, daß an der wesentlich kleineren burgenländischen EU-Außengrenze 2.000 Soldaten, an der immerhin 414 Kilometer langen niederösterreichischen nur 170 Mann stationiert wären." Auf de anderen Seite dürfe in Zeiten wie diesen - Illegale, Drogen, Verkehr - kein einziger der 50 von Innenminister Strasser ins Spiel gebrachten Gendarmerieposten geschlossen werden. "Das werden die Freiheitlichen in der kommenden Budgetsitzung des Landtages erneut beantragen!", so Windholz. Die Pröll-Partei habe bekanntlich vor einigen Wochen einen gleichlautenden FP-Antrag brüsk abgelehnt, schloß der freiheitliche Landeschef .

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