Grüne: Spielgeräte-Kontrolle zu teuer

Neue, gute Jobs in Sicht

Wien (Grüne) - Das kann ganz schön teuer werden. ATS 420.000,-soll der 2. Bezirk neuerdings für die sicherheitstechnische Überprüfung von 7 Spielgeräten bezahlen, die auf Schulhöfen oder in Schulgärten von Pflichtschulen aufgestellt sind. Pro Spielgerät ATS 60.000 jährlich. Der 2. Bezirk hat dem Antrag der MA 56 bereits eine Absage erteilt und man muss kein großer Prophet sein, um zu wissen, dass auch die anderen Bezirke wenig Lust zur Kostenübernahme zeigen werden.

Was ist geschehen? Bisher haben die LehrerInnen vor Benutzung des Schulhofes unentgeltlich kontrolliert, ob alles in Ordnung ist. Keine abstehenden Späne, herausschauende Nägel oder Schrauben usw. Nunmehr aber hätte nicht nur kontrolliert werden sollen, sondern die Ö-Norm Sichtkontrolle hätte mit Datum und Unterschrift dokumentiert werden müssen. Im Falle eines Unfalls hätte der Richter dann auf dieses Protokoll zurückgegriffen, um die Frage der Schuld zu klären. Klar, dass das den LererInnen zu weit geht. Dadurch bahnt sich eine groteske Entwicklung an, denn wienweit würden hochgerechnet neue Kosten in der Höhe von ca. 10 Millionen Schilling entstehen.

Jerusalem: "Ein lukratives Geschäft für eine neue Firma. Die MitarbeiterInnen könnten sich mit lustvoller, bewegungsreicher Arbeit im Freien "gesund verdienen". Unter BezirksrätInnen sollen bereits erste Überlegungen zum Umsatteln im Gange sein. Für die Überprüfung von 10 Geräten könnte man immerhin ATS 600.000 jährlich lukrieren.

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