BRINEK: KINDERBETREUUNGSGELD HILFT BERUFSTÄTIGEN FRAUEN

Schulische Maßnahmen für Mädchen müssen verstärkt werden

Wien, 15. Juni 2001 (ÖVP-PK) Die SPÖ-Bundesfrauensekretärin Bettina Stadlbauer verwechselt Äpfel mit Birnen. Es ist einfach an den Haaren herbeigezogen, wenn sie meint, dass das Kindergeld Anreize gegen die eigenständige berufliche Karriere von Frauen schafft. Neben dem Kindergeld müssen heute alle Anstrengungen unternommen werden, damit Mädchen eine gute - also adäquate und damit erfolgversprechende - schulische und berufliche Ausbildung erreichen können. Ebenso notwendig ist es aber auch, den Eltern eine entsprechende Hilfe bei der Kinderbetreuung zu gewähren. Das sagte heute, Freitag, ÖVP-Abgeordnete und ÖAAB-Frauenvorsitzende Abg. Dr. Gertrude Brinek. ****

"Die neue familienpolitische Leistung des Kindergelds eröffnet in einem ungleich höherem Maße die Möglichkeit, in der Kleinkindphase berufstätig zu sein und/oder sich weiter zu bilden. Die Zuverdienstgrenze wurde von rund 3.900 monatlich auf jährlich 200.000 brutto jährlich erhöht. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird mit dem Kinderbetreuungsgeld wesentlich verbessert", so die ÖVP-Abgeordnete. Dadurch entstehe eine größere Wahlfreiheit in der Lebensgestaltung und eine neue Qualität in der Eigenverantwortung für die Kinderbetreuung. Der Kündigungs- und Entlassungsschutz bei der Karenz bleibe zudem wie bisher längstens bis vier Wochen nach dem 24. Lebensmonat des Kindes bestehen.

Zudem sei es nunmehr möglich, während der Karenz bis zu 13 Wochen im Kalenderjahr auch eine vorübergehende Beschäftigung über die Geringfügigkeitsgrenze hinaus zu vereinbaren. "Das kommt den Frauen bei ihrer Berufstätigkeit zweifelsohne zugute. Das heißt - entgegen der bisherigen Politik - es kann gar nicht mehr von einem Ausstieg und Wiedereinsteig gesprochen werden", so Brinek abschließend. (Schluss)

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