Abfertigung: Silhavy kritisiert "reine Ankündigungspolitik" des ÖAAB

"Nicht einmal das Rechtsfundament der künftigen Abfertigungsregelung ist geklärt"

Wien (SK) "Die Ankündigungspolitik der blau-schwarzen Bundesregierung wird von ÖAAB-Obmann Fasslabend fortgesetzt", kritisierte SPÖ-Sozialsprecherin Heidrun Silhavy am Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. "Der Klubobmann der ÖVP, Andreas Kohl, hat schon am 5. 1. 2001 angekündigt, dass bis zur Jahresmitte die 'Abfertigung neu' beschlossen sein soll", erinnerte die Sozialsprecherin. "Heute, mehr als sechs Monate später, ist nicht einmal die fundamentale Rechtsgrundlage - Kollektivvertrag oder Gesetz - für die Einzahlung ab dem ersten Tag geklärt." ****

Silhavy bekräftigte die Forderungen der SPÖ: "Aus Sicht der SPÖ muss es Abfertigung für alle Arbeitnehmer in allen Branchen geben, Abfertigungsansprüche müssen ab dem ersten Tag der Beschäftigung entstehen und unabhängig von der Art der Beendigung des Arbeitsverhältnisses geltend gemacht werden können - es soll einen Rechtsanspruch auf Auszahlung geben."

Weiters trete die SPÖ für mehr Entscheidungsfreiheit der ArbeitnehmerInnen ein: "Sie sollen auch in aufrechten Arbeitsverhältnissen unter bestimmten Bedingungen die Abfertigung beanspruchen können", betonte Silhavy abschließend. (Schluss) wf

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