ÖH: Verordnung für ausländische Studierende: "Zu spät, zu bürokratisch und unvollständig"

Wien (OTS) - Erst heute wurde vom Bildungsministerium die Verordnung für ausländische Studierende, über die Rückerstattung der Studiengebühren bekanntgegeben. "Die Verordnung kommt erstens viel zu spät, zweitens ist der bürokratische Aufwand viel zu hoch", so Martin Faißt, ÖH Vorsitzender. Die Liste wurde massiv gekürzt. Entgegen allen Ankündigungen wurde zum Beispiel Rußland nicht in die Verordnung aufgenommen, auch Studierende aus Brasilien und Mexiko müssen öS 20.000 Studiengebühren bezahlen. Sämtliche Studierende aus Ländern mit einem Pro-Kopf-Einkommen von $ 3031 bis 9360 wurden nicht berücksichtigt.

"Ausländische Studierende sind in Österreich massiv benachteiligt:
durch die öS 70 000 Regelung, die Tatsache, dass sie keine Erlaubnis haben neben dem Studium zu arbeiten - auch nicht in den Ferien - und nicht zuletzt durch die Einführung der Studiengebühren", so Martin Faißt. "Die Verordnung die heute vom Bundesministerium erlassen wurden, verschärft die Belastungen zusätzlich und ist auch ein großer Schaden für die Internationalität der österreichischen Universitäten."

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