ORF-"donaudialog" lädt zu "Europa erlesen" am 21.6. in der Nationalbibliothek

Wien (OTS) - Am Donnerstag, den 21. Juni findet im Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek, Josefsplatz 1, 1010 Wien, die Veranstaltung "Europa erlesen" statt. Diese Reihe wird von ORF-"donaudialog" in Kooperation mit KulturKontakt Austria, dem Wieser Verlag und der Österreichischen Nationalbibliothek veranstaltet. Am 21. Juni steht der Abend - Beginn: 18.30 Uhr - im Zeichen von Slowenien.****

Im Zuge der bevorstehenden EU-Erweiterung und um einen Beitrag zur besseren gegenseitigen Verständigung zu leisten veranstalten die ORF-Redaktion "donaudialog", der Wieser Verlag, KulturKontakt Austria und die Österreichische Nationalbibliothek die gemeinsame Lesereihe "Europa erlesen". Beginnend mit dem 5. April 2001 wurden jeweils einmal im Monat Kulturen und Literatur aus den Ländern Tschechien, Serbien und Rumänien vorgestellt. Es folgen nun Slowenien am 21. Juni, Ungarn (20. September), die Slowakei, Polen, Italien, Kroatien, Bosnien, Albanien und Bulgarien in Form von Leseabenden in der Österreichischen Nationalbibliothek.

Am 21. Juni steht der Abend ganz im Zeichen von Slowenien: Der Slowenische Botschafter in Österreich Ivo Vajgl, Architekt Boris Podrecca, Regiesseur Martin Kusej, Verleger Lojze Wieser, und Schauspielerin Patricia Hirschbichler lesen zur vierten Runde der "Europa erlesen"-Reihe Texte aus den Bänden "Karst", "Kärnten", "Ljubljana", "Senza Confini" und "Triest" auf Slowenisch und Deutsch. Für die musikalische Untermalung sorgt Mojca Zlobko Vajgl (Harfe), moderiert wird die Veranstaltung von Rainer Rosenberg, ORF.

"Es ist Schatzsuche und Entdeckungsreise zugleich. Aus der Vielzahl bekannter und unbekannter Namen entsteht das ganzheitliche Bild von Städten und Regionen, der Region, der Menschen, ihrer Sinne, ihrer Gefühle und Träume," so der Verleger Lojze Wieser. Im Herbst 1997 startete der Wieser Verlag mit der Reihe "Europa erlesen" literarische Entdeckungsreisen in europäische Städte und Regionen. In den bisher knapp 50 Bänden werden Texte und Bücher aufgespürt, literarische Landschaften entdeckt. Die Reihe überschreitet Sprachgrenzen und stiftet Nachbarschaften - zwischen Dichtenden und Lesenden ebenso wie zwischen den vielfältigen Kulturen. In Zeiten, in denen in Europa wieder Bomben fallen können und "ethnische Säuberungen" nicht nur gedacht werden, bleibt aber nach wie vor die Hoffnung, die sich im alten Motto "Das Buch hebt Grenzen auf" ausdrückt.(hb)

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