Öllinger: Einheitliche gesetzliche Regelung notwendig

Entscheidende Fragen bei Abfertigungsregelung unklar

Wien (OTS) "Eine einheitliche gesetzliche Regelung für alle ArbeitnehmerInnen ist und bleibt notwendig und ist unersetzlich. Abfertigungsansprüche kollektivvertraglich regeln zu wollen, kommt einem Rückschritt gleich", so reagiert heute der Sozialsprecher der Grünen, Karl Öllinger, auf die Aussagen von ÖAAB-Chef Werner Fasslabend. Die Grünen befürchten, daß bei Fehlen einer einheitlichen gesetzlichen Regelung einer "Mehr-Klassen-DienstnehmerInnenschaft" Tür und Tor geöffnet würde.

"Überdies sind nach wie vor entscheidende Fragen unklar, vor allem im Bereich der Einzahlungshöhe. Eine ‚Last Minute Decision‘ in diesem wesentlichen Punkt ist Ausdruck einer Laissez-faire-Politik", kommentiert Öllinger die Ankündigung Fasslabends. Die Grünen verweisen in dieser Causa auf ihr Abfertigungsmodell, welches Wahlfreiheit für die ArbeitnehmerInnen vorsieht. Dies beinhaltet, dass die DienstnehmerInnen auch bei einer vorübergehenden Auflösung eines Dienstverhältnisses - z.B: Erziehungs- oder Bildungskarenz, Sabbatical - selbst entscheiden können, wann sie ihre Abfertigung in Anspruch nehmen.

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