SCHENNACH: NACHDENKLICHKEIT AM TAG DER FREIEN MEDIEN Grüne: Analoge Förderung zur Zeitschriftenförderung zur Sicherung von Medienvielfalt auch für freie Radios

Wien (OTS) "Der heutige Tag der freien Medien ruft in Erinnerung, dass es neben dem öffentlich-rechtlichen und dem privat-kommerziellen Bereich noch einen Verband von freien und nichtkommerziellen Medien gibt, die, ökonomisch hart bedrängt,
ein Lichtblick in der von erdrückender Konzentration beherrschten Medienwüste Österreich sind. 8 freie Radios bieten Programm, das einen wichtigen Beitrag zur Medienviel-falt darstellt und von engagierten Menschen gemacht wird. Doch für die ehrenamtliche, zum Teil von großer Selbstausbeutung bestimmte Tätigkeit, wird den freien Radios von Regierungs-seite nichts als die kalte Schulter gezeigt. Dafür trägt Staatssekretär Morak die Hauptverantwortung", stellt der Mediensprecher der Grünen, Stefan Schennach, fest.
Nach Meinung von Schennach müsse für die freien und nichtkommerziellen Radios ein Förderungssystem analog zur Zeitschriftenförderung geschaffen werden. "Die Ungleichbe-handlung zum Printsektor ist ungerechtfertigt. Im Gegensatz zu geförderten kapitalstarken Tageszeitungen stehen die nichtkommerziellen Radios unter erheblichen wirtschaftlichen Druck. Leider ist es nichts das medienpolitische Ziel dieser Regierung, diese Form von Radio zu fördern, wie dies in vielen europäischen Ländern geschieht. Schlimmer, die Politik der blau-schwarzen Bundesregierung führte dazu, dass nun auch im kommerziellen Privatradiobereich der Weg der totalen Konzentration beschritten wird", schließt Mediensprecher Stefan Schennach.

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