Ettl: In 200 Tagen rollt der Euro

Auch das Jausenpaket wird künftig mit dem Euro bezahlt

Wien (SK) "Nun braucht es nur noch 200 Tage bis zum Euro. Doch 51 Prozent aller Bewohner der Eurozone fühlen sich nach wie vor unzureichend informiert", erklärte der SPÖ-Abgeordnete im Europäischen Parlament und Vorsitzende des Vereins für Konsumenteninformation Harald Ettl Freitag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. "Wir müssen nun diese Bürger in den Endspurt zur Einführung der Euro-Münzen und Euro-Banknoten einbeziehen. Gefordert ist nicht nur die Bundesregierung, sondern auch die Länder, Städte und Gemeinden. Auch Bürgermeister müssen die Euro-Einführung zur Chefsache machen", stellte Ettl klar. Besonders wichtig sei ihm, Ettl, auch die Information der Jugend. "In diesem Sinne hat der VKI ein spezielles Info-Paket für die Schulen entwickelt, das erst kürzlich ausgeliefert wurde. Eine CD-ROM und ein Video mit Thomas Brezina bereiten Österreichs Schüler auf die Euro-Umstellung vor. Schließlich wird auch das Jausenpaket künftig mit unserer neuen Währung zu bezahlen sein", so Ettl. ****

Er, Ettl, trete dafür ein, die Euro-Informationskampagnen zu intensivieren. Noch wisse jeder fünfte Bürger nicht, dass der Schilling mit der Einführung des Euro-Bargeldes aus dem Verkehr gezogen werde. "Ein Grund mehr, einen Projekttag 'Euro' an allen Schulen Österreichs durchzuführen."

Aber auch die ältere Generation müsse verstärkt eingebunden werden. Schließlich habe sie die größten Vorbehalte gegenüber dem Euro und muss davon überzeugt werden, dass die Währungsunion keine Währungsreform ist und Kaufkraft und Werte gleich bleiben. "Hier haben unsere Seniorenverbände sowie Alten- und Pflegeheime eine große Verantwortung bei der Umstellung", unterstrich Ettl ein.

Auch ältere Menschen müssten ihr Bargeld umtauschen. Aber es bestehe kein Grund zur Panik, notfalls könne auch nach dem 28. Februar 2002 bei der Nationalbank eingetauscht werden.

Fast 50 Prozent der Betriebe - und hier besonders Klein- und Familienbetriebe - in der Euro-Zone hätten sich noch nicht richtig auf die Euro-Umstellung vorbereitet, warnte Ettl. Gerade dort sei aber mit Schwierigkeiten zu rechnen, da Wechselgeld ab dem 1. Jänner nur noch in Euro herausgegeben werden dürfe, schloss Ettl. (Schluss) ml/mp

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