Mautz stellt Boykott-Plan gegen Studiengebühren vor

Wien (SK) "Wir werden den offenen Hochschulzugang verteidigen und eine echte Chance schaffen, das Hochschultaxengesetz durch die Organisation eines kollektiven Studiengebührenboykotts zu Fall zu bringen", erklärte die designierte ÖH-Vorsitzende Andrea Mautz Freitag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der Grünen Anita Weinberger. Der Plan des designierten ÖH-Teams umfasst ein "juristisch geprüftes und sicheres Modell": Es werde, so Mautz, ein Treuhandkonto eingerichtet und den Studierenden somit die Möglichkeit gegeben, die Studiengebühren nicht direkt an die vom Ministerium eingerichteten Konten einzuzahlen, sondern auf das Treuhandkonto. "Sind bis zum Stichtag 12. Oktober die Gelder von 30.000 Studierenden oder mehr auf dem Treuhandkonto eingelangt, wird die Bildungsministerin aufgefordert, die Studiengebühren rückgängig zu machen. Wenn weniger als 30.000 Studierende auf das Treuhandkonto einzahlen, wird der Betrag überwiesen und zu anderen Maßnahmen gegriffen." ****

Mautz kündigte außerdem einen großen Aktionstag am 11. Oktober sowie Verfassungsklagen gegen die Studiengebühren an. Zum Bildungsvolksbegehren betonte die designierte ÖH-Vorsitzende, auch andere Interessenvertretungen seien eingeladen, das Volksbegehren mitzutragen, alle seien aufgefordert, es zu unterschreiben. "Bildung muss als Grundwert für alle zugänglich sein. Gehrer muss einsehen, dass Bildung nur für eine dünne Elite untragbar ist. Die Studiengebühren sind ein Hemmschuh und müssen weg, wir wollen hemmungslos studieren", so Mautz abschließend. (Schluss) ts

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