Bartenstein besucht Vereinigte Arabische Emirate

Unterzeichnung eines Investitionsschutzabkommens

Wien (BMWA/OTS) - Wirtschafts- und Arbeitsminister Dr. Martin Bartenstein wird den Vereinigten Arabischen Emiraten (V.A.E.) vom 16. bis 18. Juni 2001 einen Arbeitsbesuch abstatten und dabei ein Investitionsschutzabkommen unterzeichnen. Dank der so hergestellten Rechtssicherheit für ihre Investitionen werden - so ist zu erwarten -vermehrt österreichische Unternehmen den Sprung in die V.A.E. wagen. Die Einigung über ein Doppelbesteuerungsabkommen ist ein weiterer wichtigen Schritt zur Verbesserung der rechtlichen Rahmenbedingungen. Sie konnte am 11. Juni in Wien zwischen Delegationen beider Staaten erzielt werden. ****

Im Rahmen seines Besuches wird Bartenstein mit dem Wirtschafts-und Handelsminister Sheikh Fahim Bin Sultan Al Qasimi, dem Staatsminister für finanzielle und industrielle Angelegenheiten Dr. Mohammed Khalfan Bin Kharbash sowie dem Minister für Erdöl und mineralische Ressourcen Obaid Bin Saif Al Nasiri zusammentreffen. Dabei werden bilaterale Wirtschaftsfragen sowie Möglichkeiten einer verstärkten Kooperation in den Bereichen Petrochemie, Aluminiumerzeugung, Wasserwirtschaft, Elektrizitätserzeugung und Informationstechnologie zur Sprache kommen. In diesen Sparten besitzen österreichische Unternehmen als Zulieferer gute Chancen. Ein weiterer Gesprächspunkt wird sich mit der Frage nach dem baldigen Abschluss eines Freihandelsabkommens zwischen den Staaten des Golfkooperationsrates und der EU beschäftigen. Auch ein Gedankenaustausch über die Positionen beider Staaten zur nächsten WTO-Verhandlungsrunde ist vorgesehen. Außerdem wird Minister Bartenstein gemeinsam mit dem Sohn des Kronprinzen das Repräsentanzbüro der CA eröffnen sowie ein Versuchsgelände besichtigen, auf dem österreichische Firmen neue Methoden für möglichst sparsamen Einsatz von Wasser bei der geplante Begrünung der Emirate erfolgreich erproben.

Die Vereinigten Arabischen Emirate stellen im arabischen Raum einen bedeutenden Markt dar. Während sich die österreichischen Importe im Vorjahr mit einem Volumen von knapp 100 Millionen Schilling (7,27 Millionen Euro) auf noch niedrigem Niveau bewegen, war die Steigerungsrate gegenüber 1999 mit + 28% sehr vielversprechend. Exportseitig halten die V.A.E. mit einem Volumen von 1,6 Milliarden Schilling (116 Millionen Euro) den dritten Platz in der Rangliste der österreichischen Exporte in den arabischen Raum. Importiert wurden vor allem Musikinstrumente sowie Bekleidung, die wichtigsten Exportgüter waren Glaswaren, PKW einschließlich Kombis, Spezialmaschinen, Möbel sowie Papier und Pappe.

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