Brauner: Schärferes Vorgehen gegen illegale Verkaufsstände

Erste Überprüfung des Marktamtes zeigt Missstände auf

Wien, (OTS) "Im Sinne der KonsumentInnen, die ein Recht auf gesunde und frische Lebensmittel haben, ist es notwendig, hier schärfer vorzugehen", kommentierte Wiens Konsumentenschutzstadträtin Mag. Renate Brauner am Freitag die Ergebnisse einer ersten Überprüfungsaktion von Straßenverkaufsständen, die das Marktamt der Stadt Wien seit Anfang April vorgenommen hat. Denn im Zuge der Überprüfungen stellte sich heraus ,dass von 99 Ständen 20 illegal aufgestellt waren, die meisten davon an den Ausfallsstraßen Wiens. Das Marktamt nahm darüber hinaus aber auch das Angebot der 71 gewerblichen Händler und 28 Produzenten - vorwiegend handelt es sich dabei um Erdbeeren, Spargel, Marillen und Kirschen - und die Preisauszeichnung unter die Lupe. So mussten bei insgesamt 128 Kontrollen bisher immerhin 87 Anzeigen und 28 Organmandaten verhängt werden. "Auch wenn es hier im Großen und Ganzen keine groben Qualitätsmängel gibt: Die ungekühlte Lagerung der Produkte in den offenen Ständen ist sicher nicht optimal", ist sich Brauner mit den ExpertInnen des Marktamtes einig.

Brauner rät daher den KonsumentInnen, vom rustikalen Aussehen der Stände nicht unbedingt auf deren feldfrische Qualität zu schließen und die angebotene Ware vor dem Kauf auf Beschaffenheit und Preis selbst kritisch zu begutachten. Beizukommen ist den illegalen Ständen aber nur durch eine Aktion Scharf in den kommenden Wochen, so Brauner: "Das bisherige Resultat der Kontrollen erfordert eine weitere gezielte Aktion mit Schwerpunkten auf Überprüfungen sowohl der hygienischen und lebensmittelrechtlichen Bestimmungen als auch der Standberechtigungen." Denn es sei auch nicht einzusehen, so Brauner abschließend, dass den Wiener Märkten und dem Einzelhandel durch die illegalen Stände Verluste entstehen. (Schluss) sl

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