Untersuchungen nach Geruchsbelästigung in der U-Bahn

Bericht der Wiener Feuerwehr

Wien, (OTS) Im Rahmen der weiteren Ermittlungen und Untersuchungen der Wiener Feuerwehr im Zusammenhang mit der Geruchsbelästigung und den darauf folgenden umfangreichen Sperren im Wiener U-Bahn-Netz wurde auch ein Feuerwehreinsatz vom September vorigen Jahres nachgeprüft, bei dem es in der U-Bahn ebenfalls zu einem gasähnlichen Geruch gekommen war. Damals wurde eine Zigarettenpackung, in der sich eine bis dahin unbekannte Substanz befand, sichergestellt. Die Substanz wurde analysiert und dabei festgestellt, dass es sich um ein ähnliches Produkt, wie man es zum Odorieren von Erdgas verwendet, handelt. Diese Probe, die bis jetzt gelagert wurde, konnte daher noch einmal untersucht werden.

Von Seiten der Wiener Verkehrsbetriebe wurde der Feuerwehr Donnerstag mitgeteilt, dass ein Waggon wegen starker Geruchsbelästigung zum U-Bahnhof Wasserleitungswiese überstellt worden war. Nach dem Eintreffen der Feuerwehr, der der Geruch der Probe vom September 2000 inzwischen genau bekannt war, wurde der Waggon begangen. Dabei wurde festgestellt, dass es sich um einen sehr ähnlichen Geruch im Waggon handelt. In weiterer Folge wurden die genauen Zeiten erhoben, wann sich der Waggon auf der Linie U1 befunden hatte. Diese Ergebnisse wurden mit den Einsatzberichten, die sich mit dem Gasgeruch in der U-Bahn befassten, verglichen. Dabei wurde festgestellt, dass jeweils wenige Minuten, nachdem der offensichtlich kontaminierte Waggon eine Station passiert hatte, eine Feuerwehrintervention wegen Geruchsbelästigung erfolgte.

Aufgrund dieser Ermittlungen liegt nach Angaben der Feuerwehr der Verdacht nahe, dass eine Substanz mit intensivem Gasgeruch in den Waggon eingebracht oder außen aufgebracht worden war, was die Geruchsbelästigungen in den verschiedenen Stationen zur Folge hatte. (Schluss) red/rr

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