Umweltfreundliche Engergieübertragtung in sensibler Landschaft

Weg mit den Hochspannungsleitungen in den Alpen und in anderen umweltsensiblen Bereichen!

Seefeld (OTS) - Unter diesem Motto stellte der Unternehmer Gernot Langes-Swarovski mit einer Expertengruppe gestern in den Swarovski Kristallwelten in Wattens ein neues Konzept für den Energietransit vor. Am Beispiel der Tiroler Gemeinde Biberwier, als "Ort der Strommasten" besonders betroffen, zeigte der Architekt und Raumplaner Michael Prachensky eine alternativ Lösung mit gasisolierten Leitungen (GIL) auf.

Dieses weiterentwickelte System eines seit 30 Jahren bekannten Technologie hat sich bei mehreren Projekten bereits international bewährt.

Die Stromleitungen werden dabei in einem gasisolierten Aluminiumrohr von 50 cm Durchmesser integriert. Das System kann sowohl in Erde verlegt, als auch in bestehende oder neu zu errichtende Tunnels eingesetzt werden. Gegenüber den konventionellen Freileitungen oder Kabeln treten wesentlich geringere Energieverluste und praktisch keine Magnetfeldbelastungen auf.

Das GIL-System findet bei Regionalpolitikern, Umweltschützern und Fremdenverkehrsexperten eine breite Zustimmung. Als Pilotprojekt in Tirol ist eine Tunnestrecke Imst - Reutte - Füssen geplant, die sowohl den Straßen- als auch Engergietransit einschließt. Darüber hinaus soll das GIL-System in ein neu entwickeltes Verkehrssystem des Alpentransits integriert werden.

Die Pressemappen und Bilder sind abrufbar: www.prachensky.com

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