Glawischnig zu Temelin: Molterer anti-atompolitisch isoliert

Ausstiegsverhandlungen Alternative zu unseriöser UVP

Wien (OTS) - Massive Kritik an Bundesminister Molterer übt Eva Glawischnig, Umweltsprecherin der Grünen, im Zusammenhang mit der örtlichen Verschiebung des für 26. Juni geplanten Temelin-Hearings nach Wien. "Durch sein stures Festhalten an einer unseriösen UVP treibt sich Molterer immer mehr in die anti-atompolitische Isolation. Der 'Rückzug' nach Wien bestätigt, daß Molterer die Interessen der Temelin-GegnerInnen nicht mehr vertritt. Sogar ÖVP-Landeshauptmann Pühringer fordert bereits die Absage des Hearings", so Glawischnig. Als sachlich unrichtig bezeichnet Glawischnig die heutige Aussage Molterers, wonach es zum Melker UVP-Prozeß keine bessere Alternative gebe. "Sogar der tschechische Energieversorger CEZ rechnet nicht mehr damit, daß Temelin heuer noch Strom liefert, das AKW wird von Woche zu Woche unwirtschaftlicher, die Chancen für einen Ausstieg steigen", so Glawischnig, die erneut auf Ausstiegsverhandlungen mit Tschechien drängt.

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