Ettl: Mit Forderung nach Volksabstimmung irritiert, verängstigt und verärgert man Partner von morgen

Wien (SK) "Wer eine Abstimmung über die Erweiterung fordert, vergisst, dass kein Staat über den Beitritt Österreichs zur EU abgestimmt hat. Mit der Forderung nach einer Abstimmung irritiert, verängstigt oder verärgert man die Partner von morgen", erklärte Harald Ettl, SPÖ-Abgeordneter im Europäischen Parlament, am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Inhaltlich wäre "natürlich überhaupt nichts gegen ein Referendum zur Erweiterung einzuwenden -vorausgesetzt es würde in allen EU-Staaten und auch in den Erweiterungsstaaten abgehalten". Dazu sei aber klarzustellen, dass direktdemokratische Elemente gar nicht von allen Staaten vorgesehen werden". Würden alle anstehenden Fragen der Erweiterung -Lohngefälle, unterschiedliche wirtschaftliche Entwicklungen, etc. -vor der Erweiterung geklärt, so sei die Forderung nach einer Volksabstimmung ohnedies überflüssig, schloss Ettl. **** (Schluss) hm/mp

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 53427-275
http://www.spoe.at

Pressedienst der SPÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK/SPK