AKNÖ-Präsident Staudinger: ÖBB-Gepäcksaufgabe zeigt wenig Kundennähe

Seit 11. Juni neue Tarife in Kraft

Wien (AKNÖ) - Utl.: Seit 11. Juni neue Tarife in Kraft

"Die Einsparungen beim öffentlichen Verkehr ziehen
nicht nur die Schließung wichtiger Nebenbahnen nach sich, sie bringt auch eine massive Verteuerung der Gepäckstarife", erklärt der Präsident der Arbeiterkammer NÖ Josef Staudinger. Seit 11. Juni ist der neue Fahrplan der ÖBB und somit auch die Tarifänderung bei der Gepäckaufgabe in Kraft, beziehungsweise werden auch die Gepäcksschalter österreichweit geschlossen. "Die Aufabe eines Gepäcksstückes kostet nun beispielsweise statt S 110,- S 170,- und an einem Sonn- oder Feiertag kostet es überhaupt gleich um S 200,- mehr pro Sendung. Das Sonn- und Feiertags"service" ist auch nur in Wien möglich. Für Kinderwägen, Rollstühle und Fahrräder wird überdies noch ein Sondergepäckszuchlag von S 90,- eingehoben. So kann es passieren, dass für die Aufgabe eines Fahrrades S 460,- bezahlt werden müssen", so Staudinger.****

"Viele Kunden werden es sich jetzt wahrscheinlich ganz genau überlegen, eine Reise mit der Bahn anzutreten, wenn schon die Aufgabe der Gepäcksstücke das Urlaubsbudget übergebührlich belastet. Durch die Schließung der Gepäcksschalter sind auch rund 250 Arbeitsplätze bundesweit gefährdet. Die ÖBB sollte sich vielleicht wieder ins Bewusstsein rufen, dass als Dienstleistungsbetrieb der Kunde das Maß aller Dinge sein sollte", betont Staudinger abschließend.
(Schluss) sk

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