Häupl wundert sich über Görg

Langer: Die Wiener Wirtschaft wundert sich schon lange nicht mehr

Wien, 13. Juni 2001/Fachliste-RFW-Wien - (OTS) - "Der Wiener Bürgermeister stellt bei der Wiener ÖVP einen Kurswechsel fest! Leider kann die Wiener Wirtschaft keinen Kurswechsel in der Stadtpolitik feststellen. Seit der Wahl hat sich für die Unternehmer in dieser Stadt nichts geändert. Nachdem Häupls Aussagen wieder nur Schuldzu-weisungen an die Bundesregierung beinhalten, ist zu befürchten, daß sich für die Wirtschaft auch nichts ändern wird", stellt Dieter Langer, der freiheitliche Vizepräsident der Wirtschaftskammer Wien fest. Und weiter, "Dabei gäbe es in Wien genug zu tun, wenn man ernsthaft an einer Lösung der Probleme von Wiens Wirtschaft interessiert wäre!"****

Die Forderung nach einen Verkehrskonzept, nach einer vernünftigen, wirtschaftlich orientierten Stadtplanung, nach der schon oft versprochenen Entbürokratisierung und vor allem der Abschaffung der wirtschaftsfeindlichen Gebühren und Abgaben warten noch immer auf eine Behandlung durch die Wiener Stadtregierung. Der Hinweis darauf, daß Häupl nicht für die ÖBB zuständig sei, löst keines der angeführten Probleme. Wenn Häupl auch für die ÖBB zuständig wäre, gäbe es in Wien sicher eine ÖBB-Steuer und der Kauf eines Fahrscheines wäre an eine Bewilligung des Magistrates gebunden. Dafür würden Straßenbahnlinien, die parallel zur Bahn verkehren, ganz sicher aufgelassen.

"Sehr geehrter Herr Bürgermeister, es hat auch keinen Sinn, pausenlos die Förderungen Wiens ins Spiel zu bringen. Es wäre viel interessanter festzustellen, wie effizient diese Förderungen sind. Wenn z.B. die Bank Austria einen Euro-Umstellungskredit anbietet und propagiert, der innerhalb von 6 Monaten von gerade sechs Firmen in Anspruch genommen wird, dann sollte Ihnen dies zu denken geben", führt Langer weiter aus.

"Die Unternehmer brauchen eine Stadtregierung, die unternehmerisch denkt, rasch handelt und effizient wirtschaftet! Die Anliegen der Gewerbetreiben sollten für die Stadt Auftrag und Pflicht werden, dann wird sich auch die Wiener Wirtschaft positiv entwickeln und der Standort Wien insgesamt attraktiver!" schloß Langer
(Schluß)

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