Achatz: Ab 01. Jänner 2002 sind alle Mütter gleich viel wert

Wien, 2001-06-13 (fpd) - "Bäuerinnen wurden bisher von der Politik als Mütter zweiter Klasse behandelt. Das bisherige bäuerliche Wochengeld ist eine echte Diskriminierung und eine enorme Schlechterstellung gegenüber Frauen aus anderen Berufsgruppen", sagte heute die Konsumenten- und Agrarsprecherin der FPÖ Anna Elisabeth Achatz. ****

"Die bäuerlichen Familien waren und sind die kinderreichsten und erbringen dadurch eine enorme gesellschaftspolitische Leistung, von der viele anderen Berufsgruppen profitieren. Zahlreiche Wissenschaftler, Manager, Unternehmer, Künstler, Politiker, Facharbeiter, Lehrer und Ärzte stammen aus Bauernfamilien", so Achatz.

"Wir Freiheitliche haben 10 Jahre lang gekämpft, daß diese Ungleichbehandlung aufhört. Mit dem Beschluß des Ministerrates ist es fix. Bäuerinnen erhalten wie alle anderen Frauen Kinderbetreuungsgeld in gleicher Höhe und für die gleiche Dauer. Damit ist eine Gleichstellung beim Bezug dieser Sozialleistung mit den Müttern aller anderen Berufsgruppen erreicht", betonte Achatz.

"Das Kinderbetreuungsgeld erhalten alle Bäuerinnen sofern sie mit ihren Einkünften die Zuverdienstgrenze von 200.000 Schilling brutto jährlich nicht überschreiten. Für Sie besteht die gleiche Zuverdienstregelung wie für Selbständige. Diese familienpolitische Leistung schafft endlich die Gleichstellung aller Frauen und auch die lange geforderte Gerechtigkeit für die Bäuerinnen", schloß Achatz. (Schluß)

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