SOS Mitmensch fordert "Integrationsmilliarde"

Wien (OTS) - Der derzeitige (auch zukünftige) Facharbeitermangel beruht unter anderem auch auf jahrelangen Versäumnissen bei der Förderung und Weiterqualifizierung von Zuwanderern. Anstatt wie in vielen anderen Ländern die Integration von Ausländern in den Arbeitsmarkt massiv zu fördern, muss das hiesige Arbeitsmarktservice Milliarden an die Pensionskassen abliefern. Bis auf Sprachkurse werden kaum berufsbildende Qualifizierungsmaßnahmen für Ausländer zugänglich gemacht. Auch Förderpläne für die 2. und 3. Generation fehlen völlig.

Es wird zwar neuerdings wieder viel über Integration geredet, aber an Investitionen in das vorhandene "Humankapital" wird kaum gedacht. SOS Mitmensch verlangt deshalb die Bereitstellung einer "Integrationsmilliarde" und fordert Arbeitsmarktservice, Wirtschaftskammer und Bildungseinrichtungen auf, Ausbildungs- und Förderprogramme zu entwickeln. "Dies wäre übrigens das erste nachhaltige Zukunftsprojekt dieser Bundesregierung", schloss Max Koch von SOS Mitmensch.

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