WKÖ zündet Export-Turbo gegen Konjunkturflaute

Leitl: Damit sichern wir Beschäftigung und helfen den Unternehmen ihr Geschäftsfeld zu erweitern - Belangsendung der WKÖ vom 13.6.01 auf Ö1

Wien (PWK435) - Als Folge der internationalen Wirtschaftsflaute
ist mit einem Rückgang der Exporte der österreichischen Wirtschaft zu rechnen. Daher haben die Wirtschaftsforscher ihre Wachstumsprognose für das Bruttoinlandsprodukt von 2,8 auf 2,1 Prozent reduziert. In dieser Situation will die Wirtschaftskammer Österreich mit einer gezielten Exportinitiative der heimischen Wirtschaft Konjunktur und Vollbeschäftigung erhalten. Und hier bewährt sich das österreichische Kammersystem gegenüber der staatlichen Exportförderung anderer Länder. Leitl: "Erstens, weil ein Außenhandelsnetz über die ganze Welt viel Geld kostet und der Staat bekanntlich davon nicht im Überfluss hat. Zweitens, weil die Wirtschaft selbst am besten weiß, was notwendig ist, um auch auf Auslandsmärkten Erfolg zu haben".

Es gehe auch um das Budget 2002, aus dem die versprochene Steuersenkung finanziert werden muss. Daher wird die Wirtschaftskammer aktiv und geht vor allem auf die kleinen und mittleren Unternehmen zu.

"Wir werden eigene Exportbüros einrichten, die Mitglieder direkt ansprechen und sie unmittelbar beraten. Das heißt, auf die Leute zugehen, sie bei der Hand nehmen und damit in den Export hineinführen. Dann können wir als kleines Land Österreich mit unseren qualitativ hervorragenden Produkten und Dienstleistungen in der ganzen Welt Erfolge haben", so Leitl.

Die Außenwirtschaftsorganisation der WKÖ hat derzeit 440.000 Außenhandelspartner in ihren Karteien. Eine halbe Million sollen es bis 2005 werden. Eine österreichweite Arbeitsgemeinschaft Außenwirtschaft wird mit "First stop-shops" in allen Bundesländern vertreten sein. Wirtschaftskammer-Präsident Leitl wird sich brieflich an 30.000 exportinteressierte Unternehmer wenden und ihnen die Hilfe der Kammer anbieten. Eine e-business-Plattform in acht Sprachen soll den internationalen Handel via Internet fördern. Alle Maßnahmen werden ab sofort eingeleitet, im Herbst umgesetzt und müssen im kommenden Jahr wirken. Damit in Österreich Wohlstand, sozialer Friede und Arbeitsplätze erhalten bleiben. (Ne)

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