ORF-Dreharbeiten zu Alfred Komareks "Blumen für Polt" im Weinviertel

Wien (OTS) - Seit Donnerstag, dem 10. Mai 2001, laufen die Dreharbeiten zu "Blumen für Polt", der Verfilmung des zweiten "Polt"-Romans von Alfred Komarek. Sein preisgekröntes Romandebüt "Polt muss weinen" hat nicht nur unzählige Leser, sondern auch fast eine Million ORF-Zuschauer begeistert. Durchschnittlich 910.000 (13,5 Prozent Reichweite, 37 Prozent Marktanteil) schalteten bei
der TV-Premiere am 11. April 2001 ein, um Erwin Steinhauer in der Rolle des eigenbrötlerischen Landgendarmen Simon Polt zu erleben, der den mysteriösen Tod eines Weinbauern aufklärte. Regisseur Julian Pölsler beschreibt den neuen "Polt": "Der zweite Teil ist leichter verdaulich, es sind Witzchen eingebaut, erst beim Tod wird´s ernst. Es gibt diesmal keinen Mord, aber viele Schuldige. Außerdem wird der zweite Polt duftiger, weil Frühling ist."
Auch bei "Blumen für Polt" liegt die Regiearbeit in der bewährten Hand von Julian Pölsler, der auch das Drehbuch verfasste. Kameramann ist wieder Fabian Eder, der für seine beeindruckende Bildsprache bereits ausgezeichnet wurde. Das Weinviertel und seine Menschen stehen in Alfred Komareks "Polt"-Romanen im Mittelpunkt. Daher wird die Koproduktion von ORF und ARTE, die - mit Unterstützung des Landes Niederösterreich - von der Wiener Teamfilm hergestellt wird, an den gleichen Schauplätzen von "Polt muss weinen" gedreht - im niederösterreichischen Pulkautal.
An der Seite von Erwin Steinhauer alias Simon Polt stehen diesmal -teilweise wieder, teilweise zum ersten Mal - unter anderem Karin Kienzer, Peter Simonischek, Heinz Frölich, Monica Bleibtreu, Julia Gschnitzer, Hans-Michael Rehberg, Michou Friesz, Xaver Hutter, Peter Matic, Fritz Egger, Traugott Buhre, Otto Anton Eder und Udo Samel vor der Kamera.
Die Dreharbeiten zu "Blumen für Polt" sind bis 15. Juni 2001 angesetzt, der ORF-Sendetermin steht derzeit noch nicht fest.

Der Inhalt von "Blumen für Polt":
Es ist Frühling und die Arbeit in den Weinbergen ist in vollem Gange. Zwei tragische Unfälle reißen Simon Polt (Erwin Steinhauer) aus seiner fröhlichen Schwelgerei. Der Unfalltod von Rudi Riebl (Karl Markovics) überrascht keinen. Hatte er doch immer wieder das Schicksal mit seinen Gaunereien herausgefordert, indem er in stillen Kellergassen betrunkenen Zeitgenossen aufgelauert hat, um sich dann mit seinem Moped vor ihr Auto zu schmeißen und sich den Grad an Unversehrtheit teuer abkaufen zu lassen.
Aber wieso kam der behinderte Willi (Udo Samel), Polts Freund, dem gefährlichen Geländeabfall so nahe, dass er tatsächlich zu Tode stürzte? Hatte er Polt nicht noch in der Früh versichert, aufzupassen? Und welches Geheimnis steckt hinter dem glücklichen Gesichtszug des Toten? Das dumpfe Lächeln des Toren, der einem Schmetterling nachhüpfend, in den Tod springt? Für Simon Polts Gefühl finden sich alle um ihn herum viel zu rasch damit ab, dass es sich einfach um Unfälle handelte, die sich rein zufällig so knapp hintereinander zutrugen.
Die gemütlichen Kellerstunden, gemeinsam mit seinen Freunden, sind empfindlich gestört. Polt hört nicht auf, Fragen zu stellen und nichts kann ihn von seinem Weg abbringen. Mit der ihm eigenen Hartnäckigkeit, die Wirklichkeit hinter den Ereignissen aufzudecken, setzt Polt sogar die eben erst geknüpfte Liebesbeziehung zur Lehrerin Karin Walter (Karin Kienzer) aufs Spiel. Als er nämlich eine Bubenbande aufs Korn nimmt, kommt er der ambitionierten Pädagogin in die Quere. Sie stellt sich schützend vor die Buben, weiß sie doch, was die in einem zerrütteten Elternhaus zu ertragen haben und erst recht, wenn sie mit der Polizei in Berührung kommen. Lange ehe Polt noch irgendeinen Beweis erbringen könnte, bekämen die Kinder die Aggressionen zu Hause am Leib zu spüren.
Wenn sich schließlich alles aufs Äußerste zuzuspitzen droht, ist es wiederum Polts stiller, aber beharrlicher Charakter, dem es gelingt, ein wohl gehütetes Geheimnis aufzudecken.

(Foto via APA)

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