Agrana präsentiert hervorragendes Jahresergebnis 2000/01

Wachstum in allen Bereichen " Agrana-Erfolgskurs soll auf diesem neuen Ergebnisniveau beibehalten werden

Wien (OTS) - Wachstum in allen Bereichen - Steigerung
+ des Konzernumsatzes um 8,1 Prozent
+ des EBITs um 42 Prozent
+ des Jahresüberschusses um 71 Prozent
+ und des Cashflows um 70 Prozent

Die AGRANA Beteiligungs-AG hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2000/01 (1.3.2000 bis 28.2.2001) die Zehn-Milliarden-Schilling Umsatzhöhe überschritten und damit den konsolidierten Umsatz seit Gründung der AGRANA im Jahr 1988 verdoppelt. Mit 760,2 (Vorjahr 703,0) Millionen EUR bzw. 10,461 (Vorjahr 9,673) Milliarden Schilling hat sich der Konzernumsatz gegenüber dem Vorjahr um 8,1 Prozent erhöht. Diese Umsatzsteigerung kommt mit rund 43,6 Millionen EUR aus den mittel- und osteuropäischen Ländern (MOEL) und mit rund 7,3 Millionen EUR aus dem österreichischen Stärkebereich. "Stetiges Wachstum und konsequente Strukturierung des Konzerns in effiziente Einheiten mit schlanker Konzernführung haben dieses neue Ergebnisniveau ermöglicht" berichtet Generaldirektor Johann Marihart anlässlich der heutigen Pressekonferenz in Wien. Das EBIT stieg um 42 Prozent auf 66,7 (Vorjahr 47,0) Millionen EUR, der Jahresüberschuss um 71 Prozent auf 37,6 (Vorjahr 22,0) Millionen EUR. Mit einem Drittel des Umsatzes bringen die Beteiligungen in den MOEL fast die Hälfte des EBITs. Die in diesen Ländern " nach österreichischem Vorbild und in Vorbereitung auf einen kommenden EU-Beitritt " vorgenommenen Restrukturierungen und Rationalisierungen setzen erhebliche Synergien frei, die diesen Sprung in der Performance ermöglichen. Damit war auch eine Erhöhung der EBIT-Marge von 6,7 Prozent im Vorjahr auf 8,8 Prozent im Geschäftsjahr 2000/01 sowie des ROCE von 9,8 Prozent auf 12,8 Prozent möglich. Mit 98,7 (Vorjahr 58,2) Millionen EUR beträgt der Cashflow 13 Prozent des Umsatzes und damit mehr als das Doppelte der im abgelaufenen Geschäftsjahr vorgenommenen Investitionen. Der Zucker-Weltmarktpreis hat sich nach dem 15-Jahres-Tief im Geschäftsjahr 1999/2000 im abgelaufenen Geschäftsjahr 2000/01 wieder erholt und ebenso zum Erfolg beigetragen wie die weiter verbesserten Stärkeergebnisse in Österreich und Ungarn und insbesondere auch die positiven tschechischen und ungarischen Zuckeraktivitäten. Das Agrana-Konzept in Osteuropa ist somit nachhaltig aufgegangen und bringt den erwarteten Pay back. Der Stärkebereich in Österreich trägt mit Wachstum und Spezialitätenpolitik in Nischenbereichen sowie mit einem weiteren Wachstum durch Ausbau der Maisstärkefabrik in Aschach/OÖ (Inbetriebnahme im Sommer 2001) ebenfalls nachhaltig zum Konzernergebnis bei. Die Investitionen in die Kapazitätserweiterung in Aschach betrugen rund 22 Mio. EUR (300 Mio. Schilling). Agrana hat mit ihrer Konzernstrategie der Stärkung des Stärkebereichs und der Ausweitung der Zuckeraktivitäten in die MOEL und damit künftigen EU-Beitrittskandidaten " eine Verstärkung und Verbreiterung der " lange Zeit allein durch den österreichischen Zuckerbereich getragenen " Ertragskraft erreicht.

Laufendes Geschäftsjahr 2001/02

Die am 30. Juni 2001 auslaufende Zuckermarktordnung wurde am 22. Mai 2001 mit einer Laufzeit bis Ende Juni 2006 verlängert. Das von der Zuckerindustrie selbst finanzierte Lagerkostenausgleichssystem wurde abgeschafft. Diese Maßnahme wird ausgabenseitig rund 300 Mio. EUR weniger EU-Budgetbelastung bringen, allerdings im gleichen Ausmaß auch weniger Einnahmen für den EU-Haushalt. Der Beschluss mit einer Verlängerung um 5 Jahre erlaubt die Harmonisierung der Zuckermarktordnung mit der Agenda 2000, mit der EBA-Initiative (Everything But Arms) sowie den WTO-Verhandlungen. Diese Verlängerung bewirkt letztlich auch, dass bei den Erweiterungsverhandlungen für den Bereich Zucker " und damit für die AGRANA-Zuckerunternehmen in den MOEL " eine eindeutige EU-Rechtsbasis für die Zuckerquotenzuteilung an die MOEL gegeben ist. Für das Anbaujahr 2001 wurde im Zuckerbereich in Österreich die Anbaufläche von 43.000 auf 45.000 Hektar wieder erhöht und mit rund 10.300 Landwirten Kontrakte abgeschlossen. Im Kartoffelstärkebereich hat sich die Kontraktmenge mit 2.270 Landwirten auf 222.900 (Vorjahr 214.900) Tonnen Stärkeindustriekartoffeln erhöht. Rund 15.000 Tonnen Speise-industrie- und Biokartoffeln werden für die Produktion von Kartoffeldauerprodukten und die erfolgreiche Bioproduktlinie des AGRANA-Stärkebereichs geliefert werden. Im Stärkebereich liegen die Absatzzahlen in den ersten beiden Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2001/02 über denen des Vorjahres. Der Gesamtzuckerabsatz liegt per Ende April 2001 mit 75.900 Tonnen über dem des Vorjahres (73.600 t). Der Inlandsabsatz an den Letztverbraucher (Paketware) hat sich gegenüber dem Vorjahr leicht erholt, ebenso liegt der Absatz an die Getränkeindustrie um knapp 12 Prozent über dem Vorjahr. In den MOEL wurden für das Anbaujahr 2001 die Rübenmengen wesentlich erhöht, lediglich in der Slowakei kommt es zu einer geringfügigen Reduktion. Die unter Kontrakt genommenen Rübenmengen belaufen sich in Ungarn, Tschechien, der Slowakei und Rumänien auf 2,650.000 Tonnen Zuckerrüben. Im April wurden in den ordentlichen Hauptversammlungen der slowakischen Gesellschaften Cukrovar Nova a.s. und der Gemercukor a.s. die Beschlüsse zur Fusion der beiden Gesellschaften zur "Slovenské Cukrovary a.s." zum 30. Juni 2001 gefasst. Der Hauptversammlung der Agrana Beteiligungs-AG am 6. Juli 2001 wird für das Geschäftsjahr 2000/01 die Auszahlung einer Dividende von 1,09 EUR pro Stückaktie vorschlagen. Der Ausschüttungsbetrag wird daher für 11.027.040 nennbetragslose Stückaktien 12,02 Millionen EUR betragen.

Ausblick

Das laufende Geschäftsjahr lässt zum jetzigen Zeitpunkt eine stabile Umsatz- und Ertragslage erwarten. Im Geschäftsjahr 2000/01 hat die Agrana eine neue Qualität in ihrer Performance erreicht und der Vorstand wird alles daran setzen, dieses neue Ergebnisniveau im laufenden Geschäftsjahr zu halten.

PS: Sie finden diese Presseaussendung und den aktuellen Geschäftsbericht 2000/01 auch im Internet unter www.agrana.com. Unter der E-Mail-Adresse info.ab@agrana.at sind wir für Sie jederzeit erreichbar.

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