Schwemlein: Österreich in der Beliebtheitsskala hinter Deutschland und der Schweiz!

Wirtschaftsminister Bartenstein sieht keine Notwendigkeit der Aufwertung im Tourismusranking durch Imageverbesserung.

Wien (SK) Die Tourismusbranche starte ins dritte Jahrtausend und mit ihr eine neue Österreich Werbung. Mit neuer Struktur und neuer Führung solle die Fremdenverkehrswirtschaft von der Österreich Werbung unterstützt werden, betonte STS Rossmann des öfteren während der letzten Monate die Vorgangsweise innerhalb der ÖW. "Mittlerweile ist ein halbes Jahr vergangen und die ÖW befindet sich offensichtlich noch immer in den Startlöchern", ist SPÖ-Tourismussprecher Emmerich Schwemlein über die doch schleppend wirkende Gangart der Anfang des Jahres als dynamisch angekündigten, neuen Österreich Werbung, überrascht. ****

"Vor allem tatsächliche Leistungen, welche von einer Marketingfirma wie der ÖW zu erwarten wären, lassen noch auf sich warten. Zum Beispiel Aufbessern des österreichischen Images und/oder die touristische Attraktivität unseres Landes zu betonen, wären notwendige Ansätze", kritisiert Schwemlein die Langatmigkeit an Umstrukturierung, Planung und Organisation der ÖW. Auch von STS Rossmann genannte Dead Lines, wie Ende April/Mai für den Abschluss aller Länderverträge, welche einen Teil der Österreich Werbung-Neu darstellen, sind nicht eingehalten worden.

"Dass Österreichs Ansehen im Ausland in den letzten Monaten zurückgegangen ist, bedürfe keiner besonderen Betonung, denn es wurde schon oft genug erwähnt", setzt Schwemlein fort "Doch die Tatsache, dass sich die Frage der Möglichkeiten zur Imageverbesserung des eigenen Landes für den Wirtschaftsminister allein aufgrund positiver Tourismuszahlen des letzten Winters nicht stelle, stimmt doch nachdenklich."

Darüber hinaus seien die erwähnten Tourismuszahlen vom Winter 2000/01 nur ein Steinchen eines großen Mosaiks. Im internationalen Vergleich liege der österreichische Tourismus nicht im Spitzenranking und von steigendender Tendenz könne auch nicht gesprochen werden, zieht der SPÖ-Tourismussprecher aus zahlreichen Gesprächen mit Fachleuten der Tourismusbranche Resümee.

Werbung für Österreich ist wichtig. Zahlreiche wirtschaftliche und kulturelle Institute wie die AMA, WKÖ, Austria Business Agency, Kulturinstitute etc. werben schon seit Jahren für Österreich. In diesem Zusammenhang wurde die Frage gestellt, wie das Wirtschaftsministerium die Schließung des Österreichischen Kulturinstitutes in Paris beurteile. Dass "das Wirtschaftsministerium nicht dafür zuständig sei" und die Antwort so ausblieb, muss für's erste wohl zur Kenntnis genommen werden, so Schwemlein gegenüber dem Pressedienst der SPÖ.

Wie die erwähnten Institutionen im Ausland Grundlage einer Idee von "Österreich-Häusern" sein können, bringe doch einiges an Verwirrung mit sich. Oder fiele eine Schließung eines "Österreich-Hauses", das laut Anfragebeantwortung sehr wohl auch durch ein Kulturinstitut dargestellt werden könnte, auch aus dem Kompetenzbereich des Wirtschaftsministeriums?

"Die Ergebnisse der laufenden Sitzungen werden auf jeden Fall mit Spannung erwartet und die nächste Pressekonferenz der Österreich Werbung wird uns hoffentlich dem Ziel, für Österreich zu werben, näher bringen", sagte Schwemlein anschließend. (Schluss) ps/mp

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