Neue ÖH unterstützt Volksbegehren

Weinberger/Mautz: "Bildung muss wieder öffentliches Thema werden"

Wien (SK) Die neue ÖH-Exekutive - bestehend aus GRAS, VSStÖ und KSV -wird das Bildungsvolksbegehren unterstützen und es gemeinsam mit den anderen Trägerorganisationen durchführen. Laut den beiden designierten Vorsitzenden, Anita Weinberger (GRAS) und Andrea Mautz (VSStÖ), wird das Volksbegehren eine der Maßnahmen im geplanten Maßnahmenpaket für ein offenes Bildungssystem sein. Wie heute vom Innenministerium verlautbart wurde, wird das "Bildungsoffensive- und Studiengebühren-Volksbegehren" von 6. bis 11. November 2001 stattfinden. ****

"Es ist ein Manko, dass das Volksbegehren erst im November stattfinden wird, wenn die Studiengebühren bereits das erste Mal fällig gewesen sein werden. Die Durchführung wäre zu einem früheren Zeitpunkt wünschenswert gewesen", so Andrea Mautz. "Natürlich werden wir das Volksbegehren trotzdem mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln unterstützen und durchführen. Dem Kahlschlag an Universitäten und Schulen muss endlich entgegen getreten werden", so Mautz am Dienstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. Sie kündigte an, zahlreiche weitere Organisationen in die Durchführung des Bildungsvolksbegehrens einzubinden.

"Durch das Volksbegehren und die weiteren Maßnahmen der neuen ÖH, die wir kommenden Freitag vorstellen werden, wird das Thema Bildung wieder ganz massiv in die öffentliche Diskussion kommen. Wir werden es der Regierung nicht so einfach machen, über die Bildung in diesem Land einfach drüberzufahren", betonte Anita Weinberger. "Es ist wichtig, klar zu machen, dass Bildung ein gesellschaftliches Gut ist und alle - unabhängig vom finanziellen Background - den gleichen Zugang dazu haben müssen", so Weinberger. (Schluss) wf/mp

Rückfragehinweis: Answer Lang (0664/52 85 190) - designierter ÖH-Pressesprecher

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