--- FP-Prinzhorn über ÖIAG-Choas in NEWS : "In Privat-Unternehmen

würde es sicherlich Konsequenzen geben" --- FPÖ-Wirtschaftssprecher über das Ditz-Telekom-Desaster: "Man muß konsequenter vorgehen" Vorausmeldung zu News Nr. 24, 13.6.2001

Wien (OTS) - In einem Interview in der bereits morgen am Mittwoch erscheinenden neuen Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS stellt FPÖ-Wirtschaftssprecher und Nationalratspräsident Thomas Prinzhorn den umstrittenen Chef der Verstaatlichten-Holding ÖIAG, Johannes Ditz, erstmals offen massiv in Frage.

+ Prinzhorn über die Performance von Ditz als ÖIAG-Manager in NEWS: "Es liegt nicht in meiner Zuständigkeit, das zu beurteilen, merkwürdig ist es aber schon. In Privatunternehmen würde es sicherlich Konsequenzen geben." Der Papier-Industrielle zeigt sich im NEWS-Interview vor allem über die jüngsten Troubles bei der Telekom irritiert.

+ Prinzhorn über die Ditz jüngst mißglückte Sundt-Ablöse in NEWS:
"Die Probleme, die geblieben sind, siehe Telekom, sind nicht zu ignorieren." Generell fordert Prinzhorn einen noch rascheren Rückzug des Staates aus seinen noch vorhandenen Industrie-Beteiligungen und eine raschere Entpolitisierung der ÖIAG:

+ Prinzhorn über das Polit-Tauziehen um die ÖIAG in NEWS: " Es wird immer wieder die laut Aktiengesetz vorgeschrieben Vertraulichkeit gebrochen. Viele fühlen sich den politischen Parteien verpflichtet, die sie in Aufsichtsräte und Management entsandt haben und nicht den Unternehmen. Daher sage ich, man muss konsequenter vorgehen. Man hätte in allen anderen Gremien wie bei der Entpolitisierung des ÖIAG-Aufsichtsrates vorgehen sollen, dann hätten wir uns Probleme wie mit dem Telekom-Aufsichtsrat erspart.

--- Auch BP Thomas Klestil nimmt aktuell in News Stellung zu den Vorkomnissen im ÖIAG- Bereich:

Klestil wörtlich: "Auch international hat sich immer wieder gezeigt, wie sensibel Finanzmärkte etwa auf Äußerungen des US-Notenbankchefs Allan Greenspan reagieren. Das gleiche gilt auch für österreichische Unternehmen, die privatisiert werden sollen. Ich halte es daher für unangebracht, wenn Politiker dazu - auch öffentlich - Stellung nehmen oder versuchen, auf die Privatisierung und auf die Personalentscheidungen der betroffenen Firmen Einfluss zu nehmen."

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