JG kritisiert: Kalter ÖVP Putsch im ORF

Leichtfried: Khol zu feig zur Diskussion

Wien (SK) "Als Spitze im perfiden Bestreben der ÖVP, sich den ORF kaltlächelnd unter den Nagel zu reißen", sieht der gf. Bundesvorsitzende der Jungen Generation, Jörg Leichtfried, das Verhalten des Klubobmanns der ÖVP, Andreas Khol. "Herr Khol ist scheinbar zu feig, sich einer offenen Diskussion im Fernsehen zu stellen, weil er genau weiß, dass dort die Pläne der ÖVP, nämlich den ORF zum Schwarzfunk schlechthin zu machen, gnadenlos aufgedeckt und in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gestellt werden würden", so Leichtfried am Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Der von der ÖVP angestrebte "ORF-Putsch" beendet nicht nur die Unabhängigkeit des ORF, sondern bedrohe gerade jene Sendeformate, die den konservativen bis reaktionären Ansprüchen der ÖVP-Granden widersprechen würden. Dies seien gerade Sendungen, "die das Interesse junger Menschen erwecken und eben nicht den verstaubten Vorstellungen der ÖVP entsprechen", sagte Leichtfried.

Ebenso seien bei der "ÖVP-Übernahme" innovative Produkte wie orf-on sowie informative, kritische Sendungen aufs höchste gefährdet. "Mit der Absage von Khol, in der Fernsehdiskussion am kommenden Sonntag teilzunehmen, zeigt dieser das Demokratieverständnis der ÖVP auf, nämlich brutales 'Drüberfahren', dort wo es möglich ist, und feiges Kneifen, dort wo sich Widerstände auftun könnten", so Leichtfried abschließend. (Schluss) hm/mp

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