LHStv. Onodi: Neueste Studie der EVA gibt wirtschaftlichen Vorbehalten gegen Temelin recht

Temelin ist unwirtschaftlich; Energieverwertungsagentur spricht von Fixkosten, die Stromerlöse praktisch egalisieren

St. Pölten, (SPI) - Eine hochaktuelle Studie der Energieverwertungsagentur (EVA) im Auftrag des Umweltministeriums gibt den wirtschaftlichen Vorbehalten gegen Temelin recht. Von einer Inbetriebnahme des Atomkraftwerks Temelin sind nur unwesentlich höhere Erlöse zu erwarten als von einer Nicht-Inbetriebnahme, so das Ergebnis der Studie. "Nicht nur die umwelt- und sicherheitspolitischen Gefährdungspotentiale aufgrund der ständigen Störfälle geben dem Land Niederösterreich in seiner Forderung auf Nicht-Inbetriebnahme des Atomkraftwerkes Temelin recht, nun sprechen sich auch wirtschaftliche Untersuchungen eindeutig gegen Temelin aus. Der Kampf gegen Temelin erfährt damit eine neue Dimension, da sich Tschechien finanzpolitisch bald mit einem Ungeheuer konfrontiert sehen könnte, welches nicht im Zaum gehalten werden kann", so Niederösterreichs SP-Landesparteivorsitzende LHStv. Heidemaria Onodi in einer Reaktion auf die aktuelle Studie der Energieverwertungsagentur.****

"Was wir jetzt brauchen sind rasche Gespräche zwischen den Bundesländern, den Bürgerinitiativen und Protestbewegungen sowie der Bundesregierung über neue Strategien im Kampf gegen Temelin. Die Melker Vereinbarungen sind längst Geschichte, die Bemühungen müssen auf eine neue Plattform unter Einbindung aller Kräfte gehoben werden. Wir müssen einen Neustart einleiten, der unserem Kampf gegen Temelin neue Kräfte verleiht. Der Kampf gegen Temelin ist der Kampf für Sicherheit für die Bevölkerung und für eine lebenswerte und sichere Zukunft unserer Kinder", so LHStv. Onodi.
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