LSth. Gorbach: Das Ziel heißt Abfallvermeidung!

Weniger Deponiebelastung, aber insgesamt mehr Hausmüll

Bregenz (VLK) - Eine kürzlich von der ARA Österreich
vorgelegte Statistik weist die Vorarlberger als bundesweit fleißigste Altstoff-Sammler aus. Abfallwirtschaftsreferent Landesstatthalter Hubert Gorbach nimmt dieses Ergebnis zum
Anlass für ein großes Lob an die Bevölkerung und weist gleichzeitig den Weg für die Zukunft. "Unser Ziel muss nach
wie vor die Abfallvermeidung sein", so Gorbach. ****

Dass die Vorarlberger mit einer Pro-Kopf-Sammelmenge von
131 Kilogramm an der Spitze stehen, sei "erfreulich, aber
keineswegs überraschend". Gorbach: "Die vom Amt der
Landesregierung veröffentlichten Abfallwirtschaftsdaten
bestätigen Jahr für Jahr das großartige Engagement der Bevölkerung." Die im Jahr 2000 erreichte Verwertungsquote von
67,6 Prozent, also mehr als zwei Drittel aller
Haushaltsabfälle, sei "ein Spitzenwert, auf den wir stolz
sein können".

Solche Resultate sind laut Gorbach nur möglich, wenn
Gemeinden, Umweltverbund, Entsorgungsunternehmen und Land
optimal zusammenarbeiten und die Bevölkerung die zur
Verfügung gestellte Infrastruktur entsprechend nutzt.

Dennoch ist die hohe Verwertungsquote für Gorbach nur ein Etappensieg. Die zu deponierenden Restabfälle sind durch vorbildliche Trennung zwar von 30.300 Tonnen im Jahr 1999 auf
19.700 Tonnen im Jahr 2000 gesunken, im gleichen Zeitraum
sind aber die gesamten Hausabfälle von 88.500 auf 91.700
Tonnen gestiegen. Für Gorbach bestätigt sich dadurch einmal
mehr das Motto: "Der beste Abfall ist der, der gar nicht
anfällt."
(gw,nvl)

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